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Dienstag, 22. Mai 2012 - Eine andere Information ist möglich!
SOZIALES

verdi kritisiert T-Mobile USA


Bonn (30.4.10): Schwere Vorwürfe erhebt die ver.di und die US-Gewerkschaft CWA gegen die T-Mobile USA. Man ortet gewerkschaftsfeindliche Aktivitäten. Die Telekom weist alle Vorwürfe zurück.
Im Vorfeld der Aktionärs-Hauptversammlung der Deutschen Telekom AG am Montag, den 3. Mai 2010, weist die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Anteilseigner und Beobachter auf die unverändert kritischen Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmer von T-Mobile USA hin. "Mit allen Mitteln wird unserer Schwestergewerkschaft CWA der Zugang zu den Beschäftigten von T-Mobile in den USA verwehrt. Unter den Arbeitnehmern selbst herrscht ein Klima der Angst", erklärte ver.di-Experte Ado Wilhelm.

Während sich die Telekom-Führung in Deutschland die Wertschätzung ihrer Beschäftigten zugute halte, führe sich das Management in den USA wie zu Zeiten des Frühkapitalismus auf, lautet der Vorwurf der ver.di und spricht von einem Skandal: "Diesen Skandal werden am kommenden Montag auf der Hauptversammlung sowohl Arbeitnehmervertreter als auch Investoren gegenüber den Aktionären und institutionellen Anlegern zu einem Thema machen", kündigte Wilhelm an. Als Beobachter werde zudem eine Delegation der ver.di-Schwestergewerkschaft Communications Workers of America (CWA) der Hauptversammlung beiwohnen.


Der Präsident der US-Gewerkschaft für den Telekommunikationsbereich Larry Cohen wird von rp-online zitiert, wonach Mitarbeiter eingeschüchtert werden, die sich für gewerkschaftliche Organisation engagieren.

Die Deutsche Telekom dementiert alle Vorwürfe und sieht sich einer verleumderischen Kampagne gegenüber und stellt fest: "Telekom respektiert überall auf der Welt die Arbeitnehmerrechte und ist ein fairer Gesprächspartner für gewählte Arbeitnehmervertretungen", sagte Personalvorstand Thomas Sattelberger.

Der Woche hat die Telekom mit UTOPIA, nach Eigenangaben die größte Konsumentenplattform für "strategischen Konsum", die von zahlreichen Kritkier als Greenwashing-Plattform erachtet wird und sich mittlerweile sogar über einen eignen Watchblog "freuen" darf (Web >> www.andre-henze.de/wissenswertes/republica/utopia-watchblog ), eine stratregische Koopertion vereinbart, die auch die Unterfertigung des so genannten "ChangeMaker-Manifest" von UTOPIA zur Folge hatte (s.h. Kommentar zum "ChangeMaker-Manifest" auf Glocalist > bit.ly/7tWw1U ), welches in vielen Bereichen unterhalb vom status-quo in Sachen Nachhaltigkeit und CSR liegt. Ein Downsizing der Agenda der Nachhaltigkeit kann so vermutet werden, was vielleicht so nicht wirklich überraschen mag, sollten die gesetzten Vorwürfe von ver.di und der US-Gewerkschaft zutreffend sein und von daher in das Bild passen können.



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