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VERMISCHTES

200 Kitas machen mit bei Bildung für Nachhaltigkeit


Frankfurt a.M. (9.7.09): Im März startete das Projekt Leuchtpol, das Bildung über Nachhaltigkeit an Kinder vermitteln will. Es sieht sich als das größte Bildungsprojekt für Nachhaltigkeit in Deutschland. Erste Erfolge in der Fortbildung von Erzieherinnen und Erzieher vermeldet Leuchtpol.
Hinter dem Projekt Leuchtpol steht der Dachverband der Umweltbildungseinrichtungen in Deutschland, die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V. (ANU). Die wissenschaftliche Beratung wird vom Institut infis (Leuphana Universität Lüneburg) unter Leitung von Prof. Dr. Ute Stoltenberg übernommen und E.ON finanziert schließlich dieses Projekt. Mit diesem Projekt will die E.ON nach eignem Anspruch eine beispielhafte Kooperation zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft/ NGO etablieren.

Leuchtpol ist als gemeinnützige Gesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main begründet, alleiniger Gesellschafter ist die ANU. Geschäftsführer von Leuchtpol ist Albrecht W. Hoffmann. Hauptanliegen der Gesellschaft ist es, Bildung über Nachhaltigkeit für Kinder in den Kitas zu vermitteln.


Die neuesten Fortbildungszahlen des Projektes Leuchtpol zeigen, dem größten deutschen Projekt zur Förderung von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in Kindergärten, eine erste Akzeptanz. Kurz nach dem Start von Leuchtpol im März 2009 wie berichtet auf Glocalist Daily News haben sich in den ersten vier Monaten bereits Erzieherinnen und Erzieher aus rund 200 Kindergärten für die Leuchtpol-Fortbildungen angemeldet.

Leuchtpol-Geschäftsführer Albrecht W. Hoffmann: „Die unerwartet hohen Anmeldezahlen schon zum Start des Leuchtpol-Projektes zeigen nicht nur das hohe berufliche Engagement von Erzieherinnen und Erziehern. Sie belegen auch, dass wir mit unserem hochwertigen Fortbildungsangebot einem konkreten Bedürfnis der Kindergärten nach moderner und zukunftsbedeutsamer Pädagogik und Fortbildung Rechnung tragen.“

Leuchtpol will bis zum Jahr 2012 bundesweit mindestens 4.000 Kindergärten in Fragen der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung am Beispiel Energie und Umwelt erreichen. Das sind etwa zehn Prozent aller Kindertagesstätten. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Forschung zu kindlichen Lern- und Bildungsprozessen erhalten Erzieherinnen und Erzieher dazu in kostenlosen und berufsbegleitenden Fortbildungen die notwendigen Kompetenzen zur Umsetzung des Bildungskonzeptes in ihren Kindergärten.

In den Seminaren und Workshops werden verschiedene Möglichkeiten gezeigt und gemeinsam erarbeitet, wie Kinder durch Geschichten, eigenes Reflektieren und vor allem durch Entdecken und Erleben Energie und Umwelt in ihrem Alltag erfahren können. Begleitet von den Erzieherinnen und Erziehern sollen die Kinder dadurch selbst eine Beziehung zwischen ihren eigenen Bedürfnissen, ihrem Handeln und ihrer Umwelt erkennen und diese auch aktiv gestalten können.

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