Die Bewegung für gentechnikfreie Nahrung und Landwirtschaft wächst, nicht nur in Europa. Zahlreiche NGOs, darunter beispielsweise Greenpeace oder Friends of the Earth Europe richten diese 6. Konferenz im September aus.
In der Europäischen Union stehen in diesem Herbst wichtige Entscheidungen und Diskussionen über die Zukunft der Gentechnik in der Landwirtschaft an. Nach der BASF-Kartoffel "Amflora" sollen weitere Gentechnikpflanzen für den Anbau zugelassen werden. Die Kommission will Mitgliedsstaaten gleichzeitig die Entscheidung über den Anbau selbst überlassen. Zudem bereitet sie Regelungen vor, die nicht zugelassene GVOs in Futtermitteln erlauben würden und arbeitet an sogenannten Grenzwerten zur gentechnischen Verunreinigung von herkömmlichem Saatgut.
Am 16. September soll im Europäischen Parlament die Forderungen zum gentechnikfreien Europa der Öffentlichkeit und den Institutionen in Brüssel präsentiert werden. Die folgenden zwei Tage will man in Gent zusammenkommen, um Erfahrungen, Ideen und Strategien auszutauschen, kommende Herausforderungen zu diskutieren und gemeinsame Aktionen zu GVOs und anderen relevanten Themen vorzubereiten.
"Um unsere erfolgreiche Arbeit vor Ort auch europäisch zu koordinieren, laden wir alle Organisationen, Initiativen und Institutionen, die sich für gentechnikfreie Lebensmittel und Landwirtschaft einsetzen, herzlich dazu ein, sich an der diesjährigen Konferenz "Gentechnikfreies Europa 2010" zu beteiligen.", so die Veranstalter.
Web > www.gmo-free-regions.org/de/conference2010.html
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Samstag, 11. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



VERMISCHTES
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