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VERMISCHTES

Jahrbuch Ökologie 2010

 

Buchtipp: Jahrbuch Ökologie


Stuttgart (12.8.10): Was kommt, wenn die Politik versagt? Dieser Frage geht das neue Jahrbuch Ökologie der Deutschen Umweltstiftung nach.
Unter dem Titel „Die Klima-Manipulateure - Rettet uns Politik oder Geo-Engineering?“ stellen die Autoren des heute neu erschienen Jahrbuchs Ökologie 2011 die Frage: „Wenn Politiker versagen, kommen dann die Ingenieure?“

Nach dem Debakel der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen hat die großtechnische Klimamanipulation enorm an Unterstützern gewonnen. Schwerpunktthema der 20. Ausgabe des Jahrbuchs Ökologie ist daher das Geoengineering als grundsätzliche Alternative zur Politik der Emissionsreduzierung (Mitigation) und der Anpassung an den Klimawandel (Adaptation).

Dabei gibt es auch im Climate Geoengineering unterschiedliche, unter Experten heftig umstrittene, Konzepte: Das Solar Radiation Management will zum Beispiel die direkte Sonneneinstrahlung beeinflussen, während das in den Medien ungleich bekanntere Konzept des Carbon Dioxide Removal das Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre entfernen will.

„Das neue Jahrbuch Ökologie“, so Jörg Sommer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung, die zu den begleitenden Instituten des Jahrbuchs zählt, „stellt die unterschiedlichen Konzepte vor und bewertet sorgfältig die Pro- und Contra-Argumente.

In dieser Hinsicht ist es konkurrenzlos aktuell und ein Muss für alle, die tiefer in die Frage einsteigen wollen, ob und wie der Klimawandel aufzuhalten oder zumindest beherrschbar sein wird.“

Herausgegeben wird das Jahrbuch u.a. von den renommierten Wissenschaftlern Gerd Michelsen, Udo E. Simonis und Ernst U. von Weizsäcker.

Jahrbuch Ökologie 2011: Die Klima-Manipulateure. Rettet uns Politik oder Geo-Engineering?

Stuttgart: Hirzel Verlag 2010
248 Seiten. 16 Abbildungen. 4 Tabellen.
€ 19,80.
ISBN 978-3-7776-2110-4

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