Es ist bunt, vielseitig und umfasst die ganze Welt, das Global Village. Der frei zugängliche Teil der XVIII. Internationalen Aids-Konferenz. Hier zeigt sich die globale Vielfalt von Betroffenen- und Basisorganisationen im Umgang mit HIV/Aids; da kommen Gruppen und Initiativen aus der ganzen Welt zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und um auf ihre Situation aufmerksam zu machen.
Wie bei jeder der Internationalen Aids-Konferenzen liegt ein Schwerpunkt des Global Village darin, Brücken zwischen Betroffenen, Wissenschaft, Politik und der Öffentlichkeit zu schlagen.
Der inhaltliche Fokus liegt auch beim Global Village auf dem Konferenzthema Rights Here, Right Now. Auf über 8.000 m2 finden sich rund 1.000 TeilnehmerInnen aus 80 Ländern zusammen und biten 17 Ausstellungen, 30 Marktplätze, 25 Live Performances, 68 Kulturveranstaltungen und vieles mehr.
Die Aktivitäten sind in folgende Bereiche gegliedert:
• Global Village Sessions bieten Diskussionen, Debatten und Präsentationen. Der Schwerpunkt der Sessions liegt auf zielgruppen- und regionalspezifischen neuesten Trends im HIV-Bereich.
• Netzwerkzonen sind Plätze für lokale und internationale Gruppen, um ihre jeweiligen Zielgruppen und Arbeitsschwerpunkte auf unterschiedlichste Art zu präsentieren. In den 60m2 großen Ausstellungsflächen finden sich TeilnehmerInnen zusammen, um einander kennen zu lernen, sich auszutauschen und die BesucherInnen in ihr Arbeitsfeld einzubeziehen.
Auf der Hauptbühne im Zentrum des Global Village findet ein täglich wechselndes Programm mit Theater, Musik und Tanzdarbietungen statt. Indischer Tanz, Inuit-Gesänge, One-Woman-Shows aus Nordamerika etwa reflektieren das bunte Spektrum an weltweiter Auseinandersetzung mit der Krankheit.
• In einem separaten Raum, der Video Lounge, werden non-stop Dokumentationen, Kurz- und Spielfilme zum Thema HIV/Aids gezeigt. Im Anschluss an die Beiträge gibt es oftmals die Gelegenheit für Publikumsdiskussionen mit den anwesenden KünstlerInnen.
• Besprechungsräume bieten die Möglichkeit zu informellen Diskussionsrunden. Ihre Benützung kann im Vorfeld der Konferenz von den TeilnehmerInnen gebucht werden.
• Bei NGO- Ständen stellen Gruppen ihre Projekte auf informative Weise dar. Die Marktstände sind ähnlich einem Markt zusammen gruppiert. Hier präsentieren und verkaufen Betroffene Erzeugnisse, die sie in ihrer Heimat herstellen, um damit ihre Arbeit und ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.
• In der gesamten Ausstellungshalle sind Foto- und Gemäldeausstellungen verteilt. Interaktive Projektionen wird es ebenso geben wie eine Comic-Serie aus Brasilien.
• Der Community Dialogue Space wird von 25 Organisationen bespielt, die den heurigen Red Ribbon Award gewonnen haben. Der Red Ribbon Award wird anlässlich der Internationalen Aids Konferenzen an Basisorganisationen aus benachteiligten Regionen vergeben, um eine finanzielle Basis für ihre Arbeit zu sichern (Web > www.redribbonaward.org ). Das interaktive Programm umfasst hochkarätig besetzte Diskussionsrunden und ein Kulturprogramm.
Täglich geöffnet von 8:30 bis 20:30, Freitag bis 12:00.
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Freitag, 10. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



VERMISCHTES
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