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VERMISCHTES

 

Energie in Bürgerhand - Energieversorgung selber machen!


Mainz (3.2.10): In Zeiten des Klimawandels werden neue Energiekonzepte immer wichtiger. Die 2009 gegründete Genossenschaft „Energie in Bürgerhand e.G.“ will mit einem Beteiligungsmodell dafür sorgen, dass nicht nur Großkonzerne diesen Markt beherrschen.
Der Energieriese E.on musste im vergangenen Jahr aus kartellrechtlichen Gründen seine Tochter Thüga AG verkaufen. Zahlreiche kleine und einige große Kommunen wie Wiesbaden, Frankfurt und Hannover haben sich zusammengetan, um diese Firma gemeinsam zu erwerben.

Die Genossenschaft "Energie in Bürgerhand" möchte die Initiative der Kommunen ergänzen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern Mitspracherechte bei der Thüga sichern.

Die Idee ist ebenso einfach wie spektakulär: Jede/r Einzelne kann Miteigentümer/in von 90 Stadtwerken mit 5 Millionen Kunden werden. Ihre ökologischen Perspektiven sieht die Genossenschaft im Verzicht auf Atomstrom, dem Ausbau von erneuerbaren Energien und der Förderung von Energieeffizienz.

Darüber bestimmen die Anteilseignerinnen. Außerdem sorgen sie dafür, dass Millionenbeträge nicht länger in Konzernkassen versickern, sondern zurück in die Taschen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort fließen. Bereits in wenigen Monaten haben über 4000 Bürger rund 25 Millionen Euro für dieses Vorhaben aufgebracht - und der Ansturm bricht nicht ab.

Terminhinweis > www.glocalist.com/termine/
(Autor: BUND Mainz)

Weitere Beiträge zur Initiative "Energie aus Bürgerhand e.G." auf Glocalist > bit.ly/1MsLbw

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