Die Idee kam aus den Niederlanden. Auf einem gemeinsamen "Marktplatz" treffen sich Unternehmen und Gemeinnützige um „neue gesellschaftliche Kooperationen“ zwischen privaten, öffentlichen und gemeinnützigen Organisationen im lokalen Umfeld anzubahnen. Dabei handelt es sich nicht um einen passiven Spendentransfer – Geld ist vielmehr tabu –, sondern um einen „Gabentausch“ von nicht-monetärem Engagement wie Know-how, Arbeitskraft oder Sachmittel. Seit dem Beginn des Projektes mit dem Motto „Gute Geschäfte – Marktplatz für Unternehmen und Gemeinnützige“ setzen immer mehr lokale und regionale Initiativen auf diesen Grundgedanken. Seit Herbst 2006 haben über 70 Marktplätze stattgefunden, über 3500 Kooperationen sind erfolgreich durchgeführt worden.
Das Ergebnis der Marktplätze ist nun von der Bertelsmann Stiftung evaluiert worden. Die Marktplatz-Methode hat sich dabei als innovative Methode zur Anbahnung von Kooperationen zwischen Unternehmen und Gemeinnützigen bewährt und sich zu einem nicht zu unterschätzenden Katalysator für die Produktion von Sozialkapital entwickelt. So jedenfalls kann man die Ergebnisse einer bundesweiten Evaluation bewerten, die jetzt in einer Broschüre vorgestellt werden. Sie wurde von Professorin Gisela Jakob von der Hochschule Darmstadt für die Bertelsmann Stiftung durchgeführt.
Die Publikation verbindet mit der ausführlichen Schilderung der Evaluationsergebnisse die Veröffentlichung einer Abhandlung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Marktplatz-Methode in die wissenschaftliche Debatte zu integrieren.
Die Studie kann man kostenlos anfordern, oder auch als PDF downloaden.
www.gute-geschaefte.org
Anzeige
Samstag, 4. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



VERMISCHTES
| << Zurück |
Kommentar
NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.








