Anzeige
Samstag, 11. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!
VERMISCHTES

Hochschulstiftungen in Gefahr in NRW?


Essen (18.8.10): Der Stifterverband warnt: In NRW droht den Hochschulstiftungen das Aus. Grund: Streichung der Studiengebühren ohne Kompensation.
Nordrhein-Westfalens Universitäten und Fachhochschulen müssen den Ausbau ihrer Hochschulstiftungen stoppen. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft warnt vor einer bisher kaum beachteten Folge der geplanten Abschaffung der Studienbeiträge.

Es droht einem innovativen Modell das Aus, das gerade in anderen Bundesländern erste Nachahmer findet. Der Stifterverband fordert die Landesregierung auf, das weitere Wachstum der Hochschulstiftungen zu ermöglichen.

Acht Hochschulen, die Universitäten Dortmund, Wuppertal und Duisburg-Essen sowie die Fachhochschulen Münster, Bochum, Köln, Bonn-Rhein-Sieg und Südwestfalen, haben in den vergangenen vier Jahren Hochschulstiftungen gegründet, für deren Kapitalstock sie bis zu 20 Prozent der jährlichen Einnahmen aus Studienbeiträgen verwenden konnten. Inzwischen verfügen diese Stiftungen im Mittel über ein Vermögen von ein bis zwei Millionen Euro.

Die Stiftungen unterstützen Studierende, die keine andere Chance auf Förderung haben, etwa weil sie zu alt für BAföG sind oder aufgrund ihrer Herkunft kein staatliches Studiendarlehen erhalten können.

"Das Modell ist in NRW sehr erfolgreich, auch dank der intensiven und gleichberechtigten Beteiligung der Studierenden in den Stiftungsgremien“, sagt Stifterverbandsgeneralsekretär Andreas Schlüter, „aber von einer den Aufgaben angemessenen Kapitalausstattung sind die Stiftungen alle noch weit entfernt."

Der Stifterverband fordert die Landesregierung auf, im Falle einer Streichung von Studienbeiträgen Vorsorge für den weiteren Ausbau der Hochschulstiftungen zu treffen. SPD und Grüne haben angekündigt, die Einnahmeausfälle der Hochschulen durch steuerfinanzierte Mittel zu kompensieren. Die Hochschulen sollten diese Kompensationsmittel nach Ansicht des Stifterverbandes ebenso nachhaltig und flexibel einsetzen können wie bisher die Studienbeiträge.

<< Zurück

Kommentar


NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben (Tragen Sie Ihr Kommentar in das Feld ein)
 


>Europäischen Stiftung bald möglich
>Nachhaltigkeitsstandards für tropische Gewürze
>Ford plant Abfallreduktion bei Produktion
>Weniger Bürokratie kann mehr erneuerbare Energie schaffen
>Consense Messe für nachhaltige Bauwirtschaft
>Aufruf zur Mitarbeit an DIN-Norm für Umweltmanagement
>Wiener Tafel für Arme: 400.000 Kilo Lebensmittel
>Broschüre: Neonazi-Strategien in Sozialen Netzwerken
>Ideenwettbewerb für Bürgerstiftungen
>FDP und das liebe Geld
>23.000 Menschen für eine faire Landwirtschaft
>Schwerölverbot für Kreuzfahrtschiffe
>Kongress Transformation 2.0.
>Umfrage Klimawandel
>4. Media Mundo-Kongress
>Masdar PV errichtet größten Solarpark Thüringens
>Rechtsextremismus und Ökobewegung: Braune Ökologen
>Meeresboden und Biodiversität
>Rechtsextremen-Ball verletzt Pachtvertrag mit Republik
>Haiti zwei Jahre nach dem Erdbeben
>Zum 6.ten Mal Preis für Mittelstand und CSR
>Deutsche Post DHL Mitglied bei econsense
>Gedenk- und Aktionswoche gegen Rechtsextremismus
>Hochschulperle des Monats für Bochumer „Lehre laden“
>Daryl Hannah wird Ratsmitglied im World Future Council
>Erster Erfolg gegen hormonell wirkende Substanzen
>Ideenwettbewerb nachhaltige Unternehmensführung
>Ein neuer Baustein für die Energiewende?
>Rheintal: Größte Photovoltaikanlage in Betrieb
>Wieder Urantransporte
>Klimawandel: „Anpassungspioniere gesucht“ – und gefunden
>Kölner Zoo mit MSC-Fisch
>Öttinger und die Atom-Lobby
>Studentenkongress zu Nachhaltigkeit
>Helfen Sie der Deutschen Bank auszusteigen
>Ehrenamt
>Forschung und Wirtschaft: + 3,7 %
>17 Millionen für Politberatung in Sachen Klima
>Leitfaden für Energieeffizienz
>Umweltmedienpreis der DUH
>Portal Klimafakten.de
>Umwelterziehung: Roots&Shoots Konferenz
>Stresstest AKW - eine Farce
>Lebensmittelüberwachung: Bitte warten und wieder Upps
>Freiburg auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt: Möglich!
>Green-IT Award vergeben
>Blue Planet Award für Angela Davis
>BUND Jahresversammlung
>60.588 EU-Bürger gegen Import von Delfinen in die EU
>Die 1.Millionste Solaranlage geht in Berlin in Betrieb
Anzeige


Glocalist Medien: Offizielles Projekt der
UN-Weltdekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung"