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VERMISCHTES

Insel aus Plastikmüll


Ozean (15.7.10): Es klingt ein wenig verwegen, hat aber viel Charme und vielleicht funktioniert es ja auch. Niederländische Architekten wollen aus dem Plastikmüll der Meere eine Insel bauen.
Im so genannten Garbage Patch, der sich von Hawaii weg auf an der pazifischen US-Westküste erstreckt, will das niederländische Architektenteam WHIM Plastik quasi einfangen und daraus eine künstliche Insel, die energieautark sein soll, bauen.

Mit dem vorhandenem Material könnte man so eine Insel von ca. 10.000 Quadratkilometer errichten, was grob der Größe Hawaiis entspricht.

Man hofft so drei Anforderungen erfüllen zu können: Die Ozeane von den frei floatenden Plastik zu befreien, neues Wohnland zu schaffen und ein Beispiel für eine energieautarke bis hin nachhaltige Wirtschaftsweise anzubieten. So sei auch geplant, dass man die Nahrung für die angenommene Bevölkerung selber produziere. Das Projekt hört auf den Namen "Recycled Islands". Die geplante Insel soll auch nicht fest verankert werden, sondern mit der Meeresströmung treiben.

Alles begann als Forschungsprojekt, doch die überraschend positiven Reaktionen ließen nun mehr Mut und Zuversicht einkehren, denn aktuell sind eine ganze Reihe von Problemen zu lösen wie rechtliche Fragen bis hin zur Finanzierung. In der Frage der Finanzierung sei man aber zuversichtlich und befinde sich gerade auf der Suche nach Sponsoren.

Web > www.recycledisland.com

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