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Samstag, 11. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!
VERMISCHTES

 

iPhone-Spiel gegen die Atomgefahr


Berlin (16.2.10): Spielerisch will der BUND die Gefahren von AKWs bewußt machen. Das Spiel "ATOM ALARM" ist als iPhone Applikation erhältlich, kann aber auch via Web gespielt werden.
Jetzt landet eines der wichtigsten Wahlkampfthemen - der Streit um die Atomenergie - auch als Internet- und Handyspiel auf Bildschirmen und Mobiltelefonen von Spieleliebhabern. "Atom-Alarm", so der Name des Spiels, erfordert volle Aufmerksamkeit, nachdem die Aufforderung "Schütze Dein Atomkraftwerk!" an den Spieler ergangen ist.

Als fiktiver Betreiber eines AKWs wird man nach Drücken des Start-Knopfes gleich vielfach in Anspruch genommen. Manches erscheint wie Routine - etwa wenn die zunehmende Zahl von gefährlich strahlenden Atommüllfässern entsorgt werden muss. Dabei gilt es, riskante Temperaturschwankungen im Griff zu behalten. Oder es geschieht Unvorhergesehenes, als es zu einem Erdbeben kommt und das alternde AKW Risse im Beton aufweist. Kaum sind die Risse zugeklickt, erscheint ein Attentäterflieger am Horizont und will sich auf den Reaktor stürzen.

Eine Million Jahre soll der Spieler die Sicherheit der Atomanlage gewährleisten. Dazu läuft ein Zählwerk rückwärts. Schon nach zehn, zwanzig Jahren - gespielten drei und gefühlten 15 hektischen Minuten - ist das von infernalischen Geräuschen beschallte Kraftwerksmanagement hoffnungslos überfordert. Feuchte Hände, krampfende Finger und eine stetig zunehmende Störfallhäufigkeit lassen ernste Zweifel aufkommen – zunächst an der eigenen Reaktionsfähigkeit und später am Größenwahn, eine so risikobehaftete Technologie und den ewig strahlenden Atommüll über Jahrtausende unter Kontrolle halten zu wollen.

Die Botschaft geht vor allem an Jung- und Erstwähler: Atomkraft ist nicht kontrollierbar, nicht als Spiel... und schon gar nicht in der Realität.

ATOM-ALARM: Schütze Dein Atomkraftwerk!

als kostenloser Download für iPod und iPhone in Apples "App-Store" oder
Web > www.bund.net/atomalarm

(Quelle: BUND)

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