Anzeige
Samstag, 11. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!
VERMISCHTES

Auf zur Jubeldemo für Ausbeutung in der Modebranche

 

Jubeldemo: Keine Opfer für schicke Mode


Berlin (5.7.10): Zur Eröffnung der 7. Berliner Fashion Week am Dienstagabend, dem 6.Juli, rücken die Aktivisten der Kampagne für Saubere Kleidung mit einer Jubeldemo am Bebelplatz die hässlichen Seiten der Modewelt ins Rampenlicht.
Die Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign – CCC) ist ein europaweites Netzwerk, das
sich weltweit für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie einsetzt.

Die entwicklungspolitische Organisation INKOTA-netzwerk steht seit vielen Jahren für erfolgreiche Projekte
der Entwicklungszusammenarbeit in Mittelamerika, Vietnam und Mosambik sowie für eine wirkungsvolle
Bildungs-, Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit in Deutschland.

Als ‚Fashion Victims‘ machen sie auf die Opfer der Bekleidungsindustrie aufmerksam. In dramatischer Überspitzung und mit provokanten Plakaten schreien sie: „We die for fashion! Wir sind die wahren Fashion Victims!“

"Zur Fashion Week präsentiert sich die Modeindustrie in vollem Glanz und Glamour. An den Arbeits- und Herstellungsbedingungen in den Produktionsländern hat sich aber trotz Ökoprodukten und Social Marketing nichts geändert“, sagt Julia Thimm von INKOTA.

Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen sind in der Branche immer noch an der Tagesordnung: Die Arbeiter in der Modeindustrie schuften zu Hungerlöhnen wochenlang ohne Pausen; in der Türkei sterben Angestellte, weil sie Jeans sandgestrahlt haben; chemische Behandlung vergiftet die Umwelt. „Wir fordern schon seit Jahren: Die Modeindustrie muss grundsätzlich ihre Einkaufspolitik ändern, damit Arbeiter nicht weiter ausgebeutet werden“, sagt Julia Thimm.

Wie funktioniert eine Jubeldemo?

Wie bei einer gewöhnlichen Demo kommen Menschen zusammen, um auf etwas aufmerksam zu machen. Statt aber Missstände anzuprangern, bejubeln sie diese. Mit ironischen Aussagen verdeutlichen sie ihre Kritikpunkte. Sie bejubeln so zum Beispiel ausbeuterische Arbeitsbedingungen. Sie wollen damit klar machen, dass diese – auch wenn nicht bejubelt – existieren. Mit der freudigen Ausdrucksweise ziehen sie die Aufmerksamkeit von Passanten auf sich, die hoffentlich das Gehörte reflektieren.

Wann & Wo

6.07.10 um 17.45 Uhr zur Eröffnung der
Berliner Fashion Week am Bebelplatz (Berlin) statt.


<< Zurück

Kommentar


NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben (Tragen Sie Ihr Kommentar in das Feld ein)
 


>Europäischen Stiftung bald möglich
>Nachhaltigkeitsstandards für tropische Gewürze
>Ford plant Abfallreduktion bei Produktion
>Weniger Bürokratie kann mehr erneuerbare Energie schaffen
>Consense Messe für nachhaltige Bauwirtschaft
>Aufruf zur Mitarbeit an DIN-Norm für Umweltmanagement
>Wiener Tafel für Arme: 400.000 Kilo Lebensmittel
>Broschüre: Neonazi-Strategien in Sozialen Netzwerken
>Ideenwettbewerb für Bürgerstiftungen
>FDP und das liebe Geld
>23.000 Menschen für eine faire Landwirtschaft
>Schwerölverbot für Kreuzfahrtschiffe
>Kongress Transformation 2.0.
>Umfrage Klimawandel
>4. Media Mundo-Kongress
>Masdar PV errichtet größten Solarpark Thüringens
>Rechtsextremismus und Ökobewegung: Braune Ökologen
>Meeresboden und Biodiversität
>Rechtsextremen-Ball verletzt Pachtvertrag mit Republik
>Haiti zwei Jahre nach dem Erdbeben
>Zum 6.ten Mal Preis für Mittelstand und CSR
>Deutsche Post DHL Mitglied bei econsense
>Gedenk- und Aktionswoche gegen Rechtsextremismus
>Hochschulperle des Monats für Bochumer „Lehre laden“
>Daryl Hannah wird Ratsmitglied im World Future Council
>Erster Erfolg gegen hormonell wirkende Substanzen
>Ideenwettbewerb nachhaltige Unternehmensführung
>Ein neuer Baustein für die Energiewende?
>Rheintal: Größte Photovoltaikanlage in Betrieb
>Wieder Urantransporte
>Klimawandel: „Anpassungspioniere gesucht“ – und gefunden
>Kölner Zoo mit MSC-Fisch
>Öttinger und die Atom-Lobby
>Studentenkongress zu Nachhaltigkeit
>Helfen Sie der Deutschen Bank auszusteigen
>Ehrenamt
>Forschung und Wirtschaft: + 3,7 %
>17 Millionen für Politberatung in Sachen Klima
>Leitfaden für Energieeffizienz
>Umweltmedienpreis der DUH
>Portal Klimafakten.de
>Umwelterziehung: Roots&Shoots Konferenz
>Stresstest AKW - eine Farce
>Lebensmittelüberwachung: Bitte warten und wieder Upps
>Freiburg auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt: Möglich!
>Green-IT Award vergeben
>Blue Planet Award für Angela Davis
>BUND Jahresversammlung
>60.588 EU-Bürger gegen Import von Delfinen in die EU
>Die 1.Millionste Solaranlage geht in Berlin in Betrieb
Anzeige


Glocalist Medien: Offizielles Projekt der
UN-Weltdekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung"