Die Initiatoren von "EuropäerInnen für eine Finanzmarktreform" sind unter anderem der EGB, der IGB, die SPE, das Global Progressive Forum sowie der ÖGB und die AK, die vorige Woche dazu eine Auftaktveranstaltung in Wien durchführten.
Unter dem Motto "Regulierung der globalen Finanzmärkte - jetzt" setzt sich die Kampagne dafür ein, die Lehren aus der Finanzkrise zu ziehen: Sie fordert eine effektive Regulierung des Finanz-Sektors und die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, damit jene für die Krise zahlen, die sie auch verursacht haben, so in der Pressemitteilung.
Die Kampagne fordert weiters unter dem Slogan "ArbeitnehmerInnen zuerst!" einen Stopp von Bonuszahlungen in Milliardenhöhe. Die meisten Vorschläge der EU-Kommission zur Regulierung der Finanzmärkte liegen bereits auf dem Tisch und werden zurzeit in Rat und EU-Parlament verhandelt. Neben der Neuregelung der EU-Finanzmarktaufsicht steht dabei die Richtlinie über Hedgefonds und Private Equity-Gesellschaften im Mittelpunkt, die nach dem Willen der Kommission bis zum Sommer 2010 verabschiedet werden soll.
Die Forderungen der Kampagne richten sich unter anderem an die VertreterInnen der Regierungen, die im Juni 2010 beim G20 Gipfel in Toronto beraten werden. Die wesentlichen Forderungen sind Regulierung der Finanzmärkte, Transparenz und sprechen in diesem Zusammenhang von der Existenz eines "Schattenbanksystems", die Rechte der ArbeitnehmerInnen und der Schutz der Arbeitsplätze muss wieder Vorrang vor reiner Profitgier haben und Kampf gegen Steuerbetrug.
Diese und weiterer Ziele kann man online unterstützen > europeansforfinancialreform.org/en/user/register
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Samstag, 4. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



VERMISCHTES
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