Dies hat die gestern stattfindende Mitgliederversammlung der Klima-Allianz einstimmig beschlossen. Das Mandat der vor drei Jahren (2007) gegründeten Klima-Allianz sollte ursprünglich Ende 2009 auslaufen.
"Wir wollen der Öffentlichkeit, den Medien und der Politik vermitteln, dass Klimapolitik mehr als Umweltpolitik und weiterhin dringend notwendig ist", sagt Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forum Umwelt und Entwicklung und Mitglied des Sprecherrates der Klima-Allianz.
"Bei unseren Themenschwerpunkten: Verhinderung neuer Kohlekraftwerke, zukunftsfähige Energiepolitk und Klimagerechtigkeit wollen wir mit unserem breiten gesellschaftlichen Bündnis den öffentlichen Druck auf die Politik noch weiter erhöhen."
Dass der Klimaschutz aktueller und dringender ist denn je, zeigt die derzeitige Politik der Bundesregierung, führt die Klima-Allianz aus: Deutschland muss seinen Treibhausgasausstoß bis Mitte 2050 um 95 Prozent verringern. "Und was macht die Bundesregierung? Sie will Klimaschutzgelder für die Ärmsten der Armen mit der Entwicklungshilfe verrechnen und hält am Kohlestrom, der klimaschädlichsten Art der Energieerzeugung, fest", so Maier. So wurde jüngst das Budget lediglich um 70 Millionen Euro statt den zugesicherten rund 400 Millionen Euro aufgestockt.
Um die Schlagkraft der Klima-Allianz zu verbessern, beschloss die Mitgliederversammlung zudem, die finanziellen und personellen Ressourcen für das Koordinationsbüro zu verstärken. "Damit können wir noch besser das enorme Expertenwissen unseres Bündnisses in die Arbeit einbinden und den rund 30 Millionen Spendern, Förderern und Mitgliedern eine Stimme geben", erklärt Bernd Bornhorst, Leiter der Abteilung Entwicklungspolitik bei Misereor und Mitglied des Sprecherrates der Klima-Allianz.
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Samstag, 4. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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