Die Regierungen müssten Menschenrechte in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen gegen Armut stellen, forderte der anerkannte Armutsexperte an seinem ersten Arbeitstag im Internationalen Sekretariat von Amnesty International in London.
Es brauche neue Wege, um die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte systematischer mit den bürgerlichen und politischen Rechten zu verbinden, erklärte der neue Amnesty-Chef und unterstrich die Unteilbarkeit der Menschenrechte.
"In der Praxis ist es nicht besonders sinnvoll, zwischen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten auf der einen Seite sowie politischen und bürgerlichen Rechten auf der anderen Seite zu trennen. Denn es sind die dieselben Personen, deren verschiedene Rechte verletzt werden.“
Shetty war in den vergangenen sechs Jahren Direktor der UNO-Milleniumskampagne gegen Armut und hat dort starke Partner in der Zivilgesellschaft, aber auch bei Unternehmen und Regierungen im Kampf gegen Hunger, Krankheit und Analphabetismus gewonnen.
Er wolle auf den grundlegenden Stärken von Amnesty aufbauen, erläuterte der neue Generalsekretär seine Prioritäten. Wichtig seien weitere Kampagnen, um Menschenrechtsverbrecher zur Verantwortung zu ziehen. Zudem soll es neue Anstrengungen gegen ungesetzliche Inhaftierung, die Todesstrafe und Diskriminierung sowie vermehrte Bemühungen um den Schutz der Rechte von Migranten geben.
(Quelle: AI)
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Samstag, 11. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



VERMISCHTES
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