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VERMISCHTES

Publikation: Peak-Oil Realität, nicht Mythos


Wien (12.10.09): Der Energieexperte Cerveny will Zweiflern den Wind aus den Segeln nehmen. In einer Publikation des Österreichischen Biomasseverband legt er die Argumente. Als Lösung wird der Umstieg in die erneuerbare Energie gesehen.

Eine neue Studie, die vom UK Energy Research Centre (UKERC) aktuell veröffentlich wurde, unterstreicht die Gefahr "Peak Oil". Die Studie kommt zum Schluss, dass die Erdölförderung ihren Höhepunkt bis spätestens 2030 überschritten haben wird, mit großer Wahrscheinlichkeit sogar schon vor dem Jahr 2020.

 

Der Punkt, an dem die höchste Ölfördermenge erreicht wird und daran anschließend die Produktion nie wieder dasselbe Niveau erreicht (Produktionsspitze) und danach jedes Jahr abnimmt, wird in englischsprachigen Fachkreisen „Peak Oil“ genannt.

 

„Peak Oil" thematisiert die Erschöpfung der Ressource Öl und ihre weit reichenden Konsequenzen. Was es mit jenem Zeitpunkt auf sich hat, ab dem die weltweite Ölproduktion nur noch eine rückläufige Entwicklung kennt, will die Broschüre "Peak Oil – Vor dem Ende des Überflusszeitalters" darlegen.

 

Diese Publikation lässt Peak-Oil-Zweiflern keine Möglichkeit zur fachlichen Ausflucht“, ist Ernst Scheiber, Geschäftsführer des Österreichischen Biomasse-Verbandes, überzeugt.

 

Die breit angelegte Informationsarbeit rund um das Thema (erneuerbare) Energie zählt seit jeher zu den Kernaufgaben des Österreichischen Biomasse-Verbandes. Das Phänomen Peak Oil näher zu ergründen, lag daher im ursächlichen Verbandesinteresse. Für diese Aufgabe konnte kein geringerer als der österreichische Peak-Oil-Experte schlechthin – Michael Cerveny – gewonnen werden. Heinz Kopetz, der Vorsitzende des Österreichischen und Europäischen Biomasse-Verbandes, brachte für den zweiten Teil der Publikation seine Gedanken zu einem möglichen Ausweg aus der Energiekrise zu Papier.

 

Die rückläufige Ölproduktion verändert die Welt nachhaltig:

 

• Die Zeit des billigen Öls ist vorbei, die Wahrscheinlichkeit von Ölpreisen jenseits der 200 Dollar pro Barrel noch vor 2015 erschreckend hoch.

• Zum ersten Mal seit der Industrialisierung droht einer Generation, dass sie mit weniger Energie auskommen muss als ihre Elterngeneration.

• Nach der Finanzkrise wird zwangsläufig die Energiekrise kommen.

 

„Egal, ob Peak Oil bereits eingetreten ist oder in den nächsten Jahren eintreten wird, die Zeit, sich darauf vorzubereiten und einen möglichst krisenfreien Übergang in das post-fossile Zeitalter zu bewerkstelligen, schwindet zusehends. Warten wir nicht, bis uns die Energiekrise jeglichen Spielraum zum Handeln genommen hat“, appelliert Scheiber anlässlich der Veröffentlichung.

 

Die 44-seitige Farb-Broschüre im Format A4 kann unter >> www.biomasseverband.at/shop bestellt werden.




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