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VERMISCHTES

Religion: Ressource oder Störfaktor der Wirtschaft


Bonn (12.1.10): Ein heißes Thema packt die heurige Jahrestagung des Deutschen Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE) an: Religion als Störfaktor?
Die Zeichen der Zeit deuten darauf hin, dass der Faktor Religion weltweit wieder an Bedeutung gewinnt. Gegenüberder Wirtschaft erscheint Religion ambivalent: Einerseits wird sie als Störfaktor wahrgenommen (Stichwort: 9/11), andererseits als moralische und sinnstiftende Ressource,„deren semantische Potentiale noch nicht ausgeschöpft“sind (Habermas).

Dieses Spannungsverhältnis von Störfaktor und Ressource, in dem sich Religion und Wirt-schaft begegnen, stellt die DNWE-Jahrestagung 2010 zur Diskussion. Angesichts der Debatte um die Wiederkehr der Religion soll die Tagungaus wirtschaftsethischer Perspektive zur Klärung zweier fundamentaler Fragen beitragen:

Welche Bedeutung kommt Religion empirisch für dieWirtschaft zu – für Individuen, für Unternehmen, fürWirtschaftskultur und Wirtschaftsordnung?

Welche Relevanz besitzt das Religiöse konzeptionellinnerhalb der Wirtschaftsethik und welche Rolle wird ihmzugemessen?

Vertreter von Religion, Wirtschaft und Wissenschaft beleuchten diese Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Tagung richtet sich an Verantwortungsträger in Wirtschaft, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Wissenschaft und Gesellschaft.

DNWE Jahrestagung 2010
19. bis 20. März 2010 in Bonn
Religion: Störfaktor und Ressource in der Wirtschaft
Web > www.dnwe.de/tl_files/Dateien/JT2010_Programm.pdf

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