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VERMISCHTES

SONNE-Projekt zum Recht auf Wasser in Äthiopien


Addis Abbaba (16.8.10): Am 28. Juli 2010 wurde in der UN Generalversammlung in New York ein längst fälliger Schritt vollzogen: das Recht auf Wasser wurde zum Menschenrecht erklärt. Dennoch: mehr als ein Fünftel der Weltbevölkerung haben noch immer keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. SONNE e.V. setzt hier ihr Wasserprojekt in Äthiopien an.
Genau genommen lautet die Übersetzung ins Deutsche „das Recht auf Wasser und sanitäre Versorgung“.

Dies ist deshalb bedeutend, da hier endlich auch der Entsorgung der menschlichen Abfallprodukte und ihrer Auswirkungen auf den Wasserkreislauf Rechnung getragen wird. Doch der Anspruch auf sauberes Wasser ist jedoch völkerrechtlich nicht verbindlich.

Alle dreieinhalb Sekunden stirbt ein Kind

Vor der Vollversammlung der von Bolivien vorgelegten Resolution, die mit großer Mehrheit angenommen wurde, hielt der bolivianische UNO Botschafter Pablo Solon kurz inne: „Das waren soeben dreieinhalb Sekunden. Alle dreieinhalb Sekunden stirbt ein Kind, nur weil es kein sauberes Trinkwasser hat.“ Außerdem ist Durchfall die zweithäufigste Todesursache bei Kindern. Durch schmutziges Wasser sterben mehr Menschen als an Aids, Malaria und Masern zusammen.

Während in Europa im Durchschnitt täglich 200 Liter Wasser verbraucht werden, haben Menschen in Entwicklungsländern oft nicht mehr als 20 Teetassen pro Tag zum Trinken, Kochen und Waschen.

Projekt SONNE

„Von Anfang an war es unser erklärtes Ziel Menschen in benachteiligten Regionen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Dabei wurde uns schnell klar, dass dafür zu allererst die elementarsten Bedürfnisse dieser Menschen befriedigt werden müssen. Denn oft liegt die nächste Wasserstelle mehr als vier Stunden Fußmarsch entfernt. Meist führt dieser Weg aber zu einer riskanten, oft lebensbedrohenden Ressource, die weit entfernt davon ist „Trinkwasser“ zu sein", so Mag. Erfried Malle, Generalsekretär von SONNE International.

Deshalb forciert SONNE International seit mehreren Jahren die Versorgung mit Trinkwasser in den Projektregionen ebenso wie die sanitäre Sicherheit. Seit dem vergangenen Jahr verfügt SONNE International auch über eine eigene Arbeitsgruppe „Wasser und Sanitäres“. So konnten in Äthiopien bisher mehr als 20.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser– der wichtigsten Ressource des Lebens - versorgt werden.


Web > www.sonne-international.org
Bericht auf Glocalist zu "Recht auf Wasser" > bit.ly/9JJglb

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