Im neuen Haushalt steigt der Etat des Bundesumweltministeriums damit auf 1,59 Milliarden Euro. Das sind nach Regierungsangaben rund 170 Millionen Euro mehr als im Haushalt 2009. Damit wächst das Budget des Ressorts um knapp 8 Prozent. Bundesumweltminister Röttgen wertete diese Aufstockung als positives Zeichen für die steigende Bedeutung nachhaltiger Investitionen. Ein "Exzess der Kurzfristigkeit" habe die Finanzkrise ausgelöst, sagte Röttgen in der Haushaltsdebatte im Bundestag. Die ordnende Antwort darauf seien nachhaltige Investitionen. Klimaschutz und Ressourceneffizienz würden zur Modernisierung unserer Wirtschaft beitragen, so das Umweltministerium sinngemäß.
Der größten Posten im Etat ist nach Regierungsangaben das Marktanreizprogramm mit 380 Millionen Euro. Für die nationale Klimaschutzinitiative stünden 68 Millionen Euro bereit, für die internationalen Klimaschutzinitiative 120 Millionen. 35 Millionen Euro seien im Etat des Umweltressorts zusätzlich für den Klimaschutz in Entwicklungsländer vorgesehen. Dies entspreche dem Anteil des BMU an insgesamt 280 Millionen Euro Anschubfinanzierung aus Deutschland. Für die Erforschung Erneuerbarer Energien stehen nach Angaben der Bundesregierung 10 Millionen mehr zur Verfügung als im letzten Jahr.
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Samstag, 11. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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