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Dienstag, 22. Mai 2012 - Eine andere Information ist möglich!
WIRTSCHAFT

Solarthermie-Anlage mit Flachkollektoren; Quelle: BSW-Solar/Solvis

 

10 Milliarden Euro investiert die Solarindustrie bis 2013


Berlin (21.9.09): Die Solarstrombranche hat viel vor. Bis 2013 will sie in Deutschland 10 Milliarden Euro investieren. Dies ist das Ergebnis einer Photovoltaik-Branchenumfrage. Geplant sind Modernisierungen sowie Forschung und Entwicklung.
Die Photovoltaik-Branche investiert bis 2013 rund zehn Milliarden Euro in die Errichtung modernster Solarfabriken und in die Forschung und will damit ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern. Dies ist das Ergebnis einer Photovoltaik-Branchenumfrage von EuPD Research im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). Im Zeitraum 2010 bis 2013 sollen dabei zehn Milliarden Euro in den Ausbau und die Modernisierung der Photovoltaik-Produktion fließen, eine Milliarde Euro allein in Forschung und Entwicklung.

Hohe Investitionsquote


Die Solarbranche hat sich zum Ziel gesetzt, mit der hohen Investitionsquote von 14 %, gemessen am Umsatz, ihre Wettbewerbsfähigkeit am internationalen Markt zu steigern. Zum Vergleich: Die Investitionsquote der konventionellen deutschen Energiebranche ist mit rund sieben Prozent nur halb so hoch. Bereits in diesem Jahr werden trotz Konjunkturkrise von der deutschen Photovoltaikbranche Expansionsvorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro realisiert.

Eine Milliarde der Investitionssumme gehen dabei in Forschung und Entwicklung. Ziel hier ist es, auf allen Stufen der Wertschöpfungsketten die Produktivität weiter zu erhöhen. Es gilt eine größtmögliche Kostensenkung bei gleichzeitiger Steigerung der anerkannten Spitzenqualität zu erreichen. Rund 50 Forschungsinstitutionen in Deutschland arbeiten in weit über 100 laufenden F&E-Projekten daran.

Gemeinsames Ziel ist es, Solarstrom in wenigen Jahren wettbewerbsfähig mit konventionellem Strom zu machen. Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar: "Bis dahin bleiben stabile politische Rahmenbedingungen zur Absicherung der geplanten Milliardeninvestitionen notwendig, ebenso wie attraktive Förderanreize für den Verbraucher. Sie bieten der weitgehend mittelständisch geprägten Branche und dem Bürger die notwendige Planungssicherheit für Produktion und Installation von Solarstromanlagen."

Für den Verbraucher werden die Kosten von klimafreundlichem Solarstrom vom eigenen Hausdach spätestens 2015 unter das Tarifniveau konventioneller Stromanbieter fallen, so die Einschätzung des Energieexperten.

Hintergrund BSW

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) ist als klassischer Unternehmensverband Branchenvertreter der Solarindustrie in Deutschland. Er ist Informant, Berater und Vermittler für die Solarbranche im Aktionsfeld zwischen Wirtschaft, Politik und Verbrauchern.

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