Hohe Investitionsquote
Die Solarbranche hat sich zum Ziel gesetzt, mit der hohen Investitionsquote von 14 %, gemessen am Umsatz, ihre Wettbewerbsfähigkeit am internationalen Markt zu steigern. Zum Vergleich: Die Investitionsquote der konventionellen deutschen Energiebranche ist mit rund sieben Prozent nur halb so hoch. Bereits in diesem Jahr werden trotz Konjunkturkrise von der deutschen Photovoltaikbranche Expansionsvorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro realisiert.
Eine Milliarde der Investitionssumme gehen dabei in Forschung und Entwicklung. Ziel hier ist es, auf allen Stufen der Wertschöpfungsketten die Produktivität weiter zu erhöhen. Es gilt eine größtmögliche Kostensenkung bei gleichzeitiger Steigerung der anerkannten Spitzenqualität zu erreichen. Rund 50 Forschungsinstitutionen in Deutschland arbeiten in weit über 100 laufenden F&E-Projekten daran.
Gemeinsames Ziel ist es, Solarstrom in wenigen Jahren wettbewerbsfähig mit konventionellem Strom zu machen. Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar: "Bis dahin bleiben stabile politische Rahmenbedingungen zur Absicherung der geplanten Milliardeninvestitionen notwendig, ebenso wie attraktive Förderanreize für den Verbraucher. Sie bieten der weitgehend mittelständisch geprägten Branche und dem Bürger die notwendige Planungssicherheit für Produktion und Installation von Solarstromanlagen."
Für den Verbraucher werden die Kosten von klimafreundlichem Solarstrom vom eigenen Hausdach spätestens 2015 unter das Tarifniveau konventioneller Stromanbieter fallen, so die Einschätzung des Energieexperten.
Hintergrund BSW
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) ist als klassischer Unternehmensverband Branchenvertreter der Solarindustrie in Deutschland. Er ist Informant, Berater und Vermittler für die Solarbranche im Aktionsfeld zwischen Wirtschaft, Politik und Verbrauchern.





