Greenpeace Energy - für die Energiewende geben wir alles - außer klein bei



Anzeige
Dienstag, 22. Mai 2012 - Eine andere Information ist möglich!
WIRTSCHAFT

Abo Wind verdreifacht Jahresüberschuss


Wiesbaden (28.6.11): Die ABO Wind AG, ein Projektentwickler für erneuerbare Energien, kann einen erfreulichen Jahresabschluss 2010 vorlegen: Der Überschuss steigt von von 712.000 auf 3.213.000 Euro. Ein tolles Geschäftsmodell finanziert by Bürger?
„Der Anstieg zeigt, dass wir uns gut eingestellt haben auf die veränderten Bedingungen des Finanzmarktes, denn insbesondere die Finanzierung größerer Projekte im Ausland ist weiterhin sehr viel schwieriger und zeitaufwändiger als vor der Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers im September 2008“, erläutert Dr. Jochen Ahn, Vorstand der ABO Wind AG. Um unter den neuen Vorzeichen Projekte zu finanzieren, hat ABO Wind die Finanzierungsabteilung deutlich ausgeweitet.

Aktuell arbeiten rund 165 fest angestellte Frauen und Männer – insbesondere Planer, Kaufleute, Bauingenieure, Techniker und Windgutachter - für das Unternehmen. Vor drei Jahren waren es 80.


Hauptmotor des Wachstums ist die Entwicklung der Windkraft in Deutschland. Der Aufschwung der Windkraft in Deutschland begann lange vor dem Kernkraftunglück im japanischen Fukushima. Es ist aber zu vermuten, dass als Folge des Beschlusses der Bundesregierung, die Atomkraftwerke früher abzuschalten, die Potenziale der Windkraft noch konsequenter genutzt werden.

Die Politik sei allerdings gefordert, die Einspeisevergütung so zu gestalten, dass Windkraftanlagen im Binnenland für Investoren interessant bleiben, meint das Unternehmen. Bei einem Überschuss von rund 3 Millionen Euro sollte es aber auch unabhängig von einer Subventionierung für Investoren interessant sein zu investieren, zudem wenn der erneuerbare Energiemarkt und im besoderen Windenergie rasant steigen sollte, wie das Unternehmen selbst auch behauptet.

Da dürfte es wohl mehr um staatlich gesicherte Renditenerwartung gehen, wo man sich schon fragen muss, wo dann da das Risiko für Investoren liegen soll? Und es stellt sich die Frage, warum der Bürger eine 300% ige Überschuss von einem Privatunternehmen indirekt mitfinanzieren muss? Unternehmen, die von diesen Rahmenbedingungen massiv profitieren, sollten auch mehr an die Gesellschaft zurückgeben.

<< Zurück

Kommentar


NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben (Tragen Sie Ihr Kommentar in das Feld ein)
 


>RWE unterfertigt Deutschen Nachhaltigkeitskodex
>Studie: Nachhaltige Fonds eine tektonische Verschiebung
>USA: Anti-Dumping Zölle gegen China Solarzellen
>Größter Solar-Parabolspiegel steht in Kalifornien
>Wir verbrauchen zuviel Erde
>B4E Global Summit: Green Economy jetzt!
>Eurosif-Report zu Medien und Nachhaltigkeit
>Umfrage: Wird "sozial" das neue "bio"?
>Gewinnverlagerungen von Konzernen
>Energieproduktion: Vergleich der Kosten
>Solarbranche bricht ein: - 50%
>Neuer Windpark in Rheinland-Pfalz
>Entwicklung nachhaltige Fonds
>Nachhaltigkeit:Luxusgüterindustrie noch zu wenig transparent
>Umfrage:Institutionelle Anleger verhalten für Nachhaltigkeit
>Sonne auf Hawaii
>Umfrage: Energiekosten belasten Unternehmen, aber...
>Berliner Bürger wollen sich ihr Stromnetz kaufen
>Windkraft wird sich in 5 Jahren verdoppeln
>Fairtrade: + 18%
>Investklima für Erneuerbare Energie trübe
>Erneuerbarer Aktienindex: geht so
>Cloud Computing: Die Wolke, die Energie frisst
>Nachhaltige Geldanlagen behaupten sich: +1%
>S.A.G. Solarstrom AG: +31%
>Conergy zeigt sich für 2012 zuversichtlich
>Rezessionsgefahr kaum mehr gegeben
>DeKa Bank steigt aus Nahrungsmittelspekulation aus
>Rainforest Alliance: + 205%
>Erneuerbarer Aktienindex im Fall
>Solarstromproduktion: + 40%
>Deutsche Bahn - der alternative "Geschäftsbericht"
>"Sparpakete" in Europa treffen deutsche Wirtschaft
>Studie: Erneuerbare Energie schafft Arbeitsplätze
>PNE WIND AG mit ausgeglichenem Ergebnis
>E.ON baut erneuerbare Energie in Polen
>Chinasolaraktien drücken Index
>UBA: Wir brauchen eine grüne Wirtschaft
>Internationales Treffen der nachhaltigen Banken
>Windenergiemarkt 2011 gewachsen: +30%
>Skandal: Grünes Geld schon wieder besser als Gierökonomie
>Zugang zum Naturaktienindex (NAI)
>Studie: Nachhaltige Banken besser als konventionelle
>Solon wird von Microsol übernommen
>Droht Insolvenzwelle in Solarbranche
>Solarbranche befürchtet Markteinbruch um 75%
>EthikBank: Zweistelliges Wachstum
>Triodos Bank mit Rekordergebnis für 2011
>Solarkürzungen drücken Aktienindex Erneuerbare Energien
>Solarausstiegsgesetz
Anzeige
comdirect

Glocalist Medien: Offizielles Projekt der
UN-Weltdekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung"