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WIRTSCHAFT

China will erneuerbare Energie fördern


Peking (6.1.10): China will mit einer neuen Gesetzeslage (Dezember 09) massiv erneuerbare Energie fördern.
Dies vor dem Hintergrund, dass sich die ASEAN-Staaten und China, obwohl die Klimafrage dieses neue Bündnis etwas irritiert, zu einem Wirtschaftsraum zusammengeschlossen haben durch die Absenkung von Importzöllen auf rund 0,6% bzw. 0,1%.

Dies wird ohne Zweifel den Export von China stärken, womit Energie gebraucht wird, um Ressourcen entsprechend in Güter zu verwandeln. Ohne erneuerbare Energie würde dies zu einen dratsischen Anstieg von Treibhausgasen führen.

Hier soll nun das neue Energiegesetz greifen. Elektrizitätsgesellschaften sind nun bei Androhung drakonischer Strafen verpflichtet, erneuerbare Energie anzukaufen. China hat sich zum Ziel gesetzt bis 2020 so rund 15% des Energiebedarfs aus erneuerbare Energie zu beziehen, was rund 30% mehr Anteil der erneuerbaren Energien gleichkommt. Dies wird ohne Zweifel einen Investitionsboom auslösen, verlangt aber auch die Sanierung der Stromnetze, da die aktuellen Windparks wie in der inneren Mongolei oder im Norden des Landes nicht hinreichend angeschlossen sind.

In Summe dürfte so für die kommenden zehn Jahre der größte Markt der Welt für erneuerbare Energie in China entstehen.

Dies bildet sich bereits im jüngsten Auftrag an den dänischen Windturbinenhersteller Vestas ab. Er hat einen Auftrag zur Lieferung von 20 Windenergieanlagen des Typs V90-2.0 MW von China Datang Renewable Power Co., Ltd. erhalten. Die Anlagen im Rahmen dieses 40 MW-Auftrags werden in Zhaolitouzi in der Provinz Liaoning installiert. Inhalt des Abkommens sind Lieferung, Transport , Installation sowie Inbetriebnahme der Windturbinen sowie ein 2-jähriger Wartungsvertrag, wohingegen die Türme der Windkraftanlagen nicht inbegriffen sind.

Datang ist einer der größten Windenergie-Projektierer in China und seit 2005 einer der wichtigsten Partner von Vestas in China. China verfügt Stand Juni 2009 über eine installierte Windkraftleistung von etwa 15,5 GW, berichtet das iwr.

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