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WIRTSCHAFT

Deutsch-Amerikanische Energietage


Berlin (22.3.10): Deutsche Unternehmen haben auf dem lukrativen US-Markt für erneuerbare Energien und Energieeffizienz eine gute Ausgangsposition.
Die heute stattfindenden "2. Deutsch-Amerikanischen Energietage" wollen einen Überblick über aktuelle Trends und Fördermöglichkeiten auf dem US-Energiemarkt und die daraus entstehenden Chancen für deutsche Unternehmen bieten. Veranstalter sind die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und die Deutsch-Amerikanischen Handelskammern (AHK USA).

"Energieeffizienz und erneuerbare Energien sind Schlüsselindustrien für das 21. Jahrhundert", sagte dena-Geschäftsführer Andreas Jung. "Deutsche Unternehmen haben auf diesen Feldern viel zu bieten. Deshalb können sie sich auf dem US-Energiemarkt gute Chancen ausrechnen. Auch die US-Regierung setzt mittlerweile gezielt auf Clean Technologies."

Um den Aufbruch in neue zukunftsgerichtete Energietechnologien voranzutreiben, setzt Rainer Brüderle, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, auf eine enge Kooperation mit den USA: "Gemeinsam können wir im Energiebereich eine noch größere Innovationsdynamik entfalten", betonte der Minister in seiner Rede anlässlich der Eröffnung der 2. Deutsch-Amerikanischen Energietage in Berlin.

Bundesminister Brüderle stellte die Bedeutung von Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz für eine nachhaltige Energieversorgung in Deutschland und den USA heraus und machte deutlich, dass beide Zukunftsfelder nicht isoliert betrachtet werden dürfen. Die Nutzung Erneuerbarer Energien müsse mit Energieeffizienz Hand in Hand gehen, da nur so ein möglichst wirtschaftlicher Einsatz Erneuerbarer Energien sichergestellt werden könne.

Simone Pohl, Geschäftsführerin der AHK USA-Chicago, betonte, dass die transatlantische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA im Energiesektor für beide Seiten großes Potenzial hat. Das unterstreicht eine Umfrage, die die AHK USA in Kooperation mit Roland Berger Strategy Consultants unter rund 300 deutschen und amerikanischen Unternehmen in den USA durchgeführt haben. Demnach sind fast 40 Prozent der befragten US-Unternehmen in den Sektoren erneuerbare Energien und Energieeffizienz an Kooperationen mit deutschen Partnern interessiert. "Diese Chancen müssen jetzt gezielt genutzt werden. Die Deutsch-Amerikanischen Energietage sind dafür eine ideale Plattform."

Eröffnet wurde die Konferenz von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle. Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen sprach zu Beginn des Abendempfangs. Zu den Rednern gehörten unter anderem Philip D. Murphy, Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in Deutschland, Dr. Peter Ammon, Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, Richard L. Morningstar, Sonderbeauftragter von U.S. Präsident Barack Obama für Energiefragen in Europa und Asien im U.S. Department of State und Scott Gregory Minos, Senior Policy & Communications Specialist im U.S. Department of Energy. Insgesamt nehmen rund 400 Experten aus Politik und Wirtschaft an der zweitägigen Konferenz teil.




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