Das von der Hochschule Bochum mit dem Institut für Elektromobilität entworfene "BOmobil", so der vorläufige Name des Stadtfahrzeugs, wird Platz für 2 Personen und 400 Kilogramm Zuladung bieten. Eine Batterieladung reicht für 150 Kilometer Strecke, der Transporter soll 120 km/h schnell sein.
Da es sich um eine Neuentwicklung und nicht um den Umbau bestehender Karosserie-Plattformen von verbrennungsgetriebenen Fahrzeugen handelt, gibt es die konstruktive Freiheit, das Design völlig neu zu erfinden. Dabei soll das Fahrzeug besonders kosteneffizient konstruiert werden, in dem zum großen Teil industriebewährte Standardkomponenten in die eigenständige Konstruktion integriert werden.
Neue Perspektiven für Bochum
Am Standort Bochum entstehen neue Perspektiven für Entwickler, Fahrzeugbauer und Designer. Bochum könnte mit den Ideen, die im Netzwerk ruhrmobil-E entwickelt werden, zu einem neuen Mittelpunkt der Innovationen in Mobilität ausgebaut werden. Ziel ist es, innovativen Entwicklern in Bochum ein Zentrum zu schaffen. Mit 3 Millionen Euro wird das Wirtschaftsministerium des Landes NRW die Entwicklung und den Bau des Elektrokleintransporters "BOmobil" unterstützen.
Die Projektbeteiligten
Die Hochschule Bochum steht im Mittelpunkt des Projekts „BOmobil“. Aufgrund ihrer mehr als 10-jährigen Erfahrung im Bereich der Elektromobilität liegt dort die Koordination sowie die Systemverantwortung für das Gesamtfahrzeug. Hier wurden bereits mehrere Generationen von preisgekrönten Solarmobilen entwickelt. Weitere Partner sind das weltweit agierende Unternehmen Delphi. Es ist für die Entwicklung des Hochvoltverteilsystems, der 12V Elektronik und des Energiemanagements verantwortlich. Die Leistungselektronik zur Steuerung der Elektromotoren wird von dem Bochumer Unternehmen Scienlab beigesteuert und Opel unterstützt das Projekt mit Standardbauteilen aus der seiner Großserie.
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Sonntag, 12. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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