2009 wurde GE bescheinigt, dass es einer der besten Nachhaltigkeitsstrategien Deutschlands aufweist. Bisher hat GE hat mehr als 5 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von grünen Produkten, die unter den Namen ecomagination laufen, investiert
Alleine in Deutschland stellt GE aktuell zirka 130 Millionen Euro für die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien bereit und es sollen damit rund 150 neue Arbeitsplätze im grünen Bereich entstehen.
Im Rahmen des neuen ecomagination Jahresberichts veröffentlicht GE jetzt die aktuellen Kennzahlen und neue Projekte, zu denen sich das Unternehmen im fünften Jahr seiner ecomagination Initiative verpflichtet hat.
- GEs Umsatzerlöse mit energiesparenden, umweltfreundlichen Produkten und Dienstleistungen haben im Jahr 2009 einen Betrag von 18 Milliarden US-Dollar überschritten.
- Im Vergleich zum Jahr 2004 wurde die Intensität der Treibhausgase um 39 Prozent reduziert.
- Die CO2-Emissionen, die durch Werke von GE verursacht wurden, sanken gegenüber 2004 um 22 Prozent.
"Würde man den Umsatz separat verbuchen, entsprächen die Erlöse aus ecomagination, die 2009 realisiert wurden, dem Umsatz eines Fortune 130-Unternehmens. Das Umsatzwachstum mit ecomagination Produkten und Dienstleistungen ist fast zweimal so hoch wie das durchschnittliche Gesamtwachstum des Unternehmens", erläutert Jeff Immelt, Vorsitzender und Chief Executive Officer von GE.
GE hat im Februar 2010 ein neues Kompetenzzentrum für Stromrichtertechnik beim europäischen Forschungszentrum GE Global Research Europe in Garching bei München eröffnet. Durch den Ausbau der Kapazitäten kann das Unternehmen noch schneller Produkte für erneuerbare Energien auf den Markt bringen.
GE stellt dafür 20 zusätzliche, qualifizierte Wissenschaftler und Ingenieure ein und investiert 2010 insgesamt 5 Millionen Euro für die Verdoppelung der Laborfläche und den Ausbau der Infrastruktur. Fortschrittliche Technologien für Stromrichter und Leistungsumformer sind für den Aufbau intelligenter Stromnetze von entscheidender Bedeutung, damit sie die Einspeisung eines höheren Anteils erneuerbarer Energien bewältigen können.
Investmentprojekte in F+E
In Deutschland wird GE im Rahmen einer europäischen Initiative zum Aufbau von Standorten für Entwicklung, Produktion und Wartung von Offshore-Windkraftanlagen rund 105 Millionen Euro investieren. Geplant ist die Schaffung eines neuen Technologiezentrums in Hamburg mit Schwerpunkt auf Produkt- und Anwendungsentwicklung sowie der produktnahen Technologieforschung. Zusätzliche Arbeitsplätze werden in Salzbergen am europäischen Hauptsitz für Erneuerbare Energien von GE Energy sowie im Europäischen Forschungszentrum von GE bei München geschaffen. Bis 2016 sollen so in Deutschland 100 neue Arbeitsplätze bei GE entstehen.
Zudem wird der neue Standort von GE Aviation in Regensburg kontinuierlich erweitert. Hier werden Turbinenschaufeln aus einem besonderen Leichtbaustoff für die neue Triebwerksgeneration GEnx entwickelt und gefertigt, der Flugzeugtriebwerke leichter und effizienter macht. Die Triebwerke kommen beispielsweise im Dreamliner von Boeing (787) und einer neuen Version der 747 (747-8) zum Einsatz.
Im Januar hatte GE bereits zusammen mit RWE, Züblin und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin den Start eines 10 Millionen Euro umfassenden Entwicklungsprogramms, das unter der Bezeichnung „ADELE“ (Adiabater Druckluftspeicher für die Elektrizitätsversorgung) läuft, bekannt gegeben.
Und im letzten Jahr unterzeichnete GE eine Absichtserklärung, um auf dem Campus der Technischen Universität München in Garching ein Kompetenzzentrum zur Fertigung von Kohlefaserverbundwerkstoffen zu etablieren, die in Windturbinen, Flugzeugtriebwerken und Öl- & Gasanwendungen eingesetzt werden. Dafür werden etwa 5 Millionen Euro investiert.
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Sonntag, 12. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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