Demnach stieg das Geschäftsvolumen per 30. Juni 2010 im Vergleich zum 31. Dezember 2009 um 8,9 Prozent von 1.652 Mio. Euro auf 1.799 Mio. Euro, die Bilanzsumme erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 1.496 Mio. Euro auf 1.611 Mio. Euro (plus 7,7 Prozent).
Das Kreditzusagevolumen erhöhte sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 um 22,6 Prozent von 1.184 Mio. Euro auf 1.312 Mio. Euro. Die in Anspruch genommenen Kredite stiegen von 1.038 Mio. Euro auf 1.134 Mio. Euro an (plus 17,8 Prozent).
Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 913 Umweltprojekte neu finanziert. Damit beläuft sich die Gesamtzahl der mit eigenen und öffentlichen Mitteln geförderten Projekte auf 13.189. Aufgrund der zum 1. Juli 2010 vom Gesetzgeber geänderten Einspeisevergütung für Solarstrom wurde im ersten Halbjahr mit 697 eine besonders große Zahl an Solarprojekten neu gefördert.
Das ökologische Kreditportfolio bestand zum 30. Juni 2010 zu 49,9 Prozent aus Krediten für Solaranlagen und zu 28,5 Prozent aus ökologischen Baufinanzierungen. 15,1 Prozent flossen in Wind- und Wasserkraftprojekte und 6,5 Prozent in Projekte aus den Bereichen Biomasse/Biogas sowie ökologische Landwirtschaft.
Das Geld für die Förderung von ökologischen Kreditprojekten stammt in erster Linie von den Kunden der UmweltBank, die sich für eine ökologische Geldanlage entschieden haben. Das Volumen der Kundeneinlagen stieg von 998 Mio. Euro am 31. Dezember 2009 auf 1.080 Mio. Euro per 30. Juni 2010, ein Plus von 8,2 Prozent. Mittlerweile vertrauen 83.174 Anlage- und Kreditkunden der Nürnberger Direkt- und
Beraterbank, also 3.740 Kunden mehr als noch zum Jahresende 2009.
Einen besonderen Schwerpunkt legt die UmweltBank auf die faire und transparente Beratung ihrer Kunden. Hierfür wurde eigens ein übersichtlicher Vermögensberatungskatalog entwickelt.
"Die Aktie der UmweltBank ist meiner Meinung nach derzeit sehr günstig bewertet. Ich kann mir gut vorstellen, dass das hervorragende Ergebnis positive Auswirkungen auf den Aktienkurs haben wird, zumal wir weiter erfolgreich wachsen wollen", erklärt der Vorstandsvorsitzende Horst P. Popp.
Aktuell weist die Umweltbank nach Auskunft der Pressestelle kein festes jährliches Kultur- und Sozialbudget auf für die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Projekte auf. Vor dem Hintergrund, dass ein Teil des Umsatzes durch die Öffentliche Hand ermöglicht wird, sollte man hier mehr an sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung übernehmen.
Aktuell führt man eine marketinggetriebene Maßnahme des Sponsorings, dies meint, dass für jeden Neukunden die Umweltbank 5 Euro spendet, die einem gemeinnützigen Projekt zugeführt werden. Die Summe für 2009 belief sich auf rund 50.000 Euro, was doch sehr bescheiden wirkt angesischts einer Bilanzsumme von rund 1,6 Milliarden Euro.
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Freitag, 10. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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