Als Grund gibt die KfW die erheblich gestiegene Nachfrage nach den knappen Fördermitteln an. Der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik kritisiert dies scharf.
Der BDH befürchtet, dass Markt und Investoren durch die unsteten Förderkonditionen verunsichert werden. Die Mitgliedsunternehmen des BDH erwirtschafteten im Jahr 2009 weltweit einen Umsatz von 11,6 Mrd. Euro und beschäftigten rund 60.000 Mitarbeiter.
"Damit Förderprogramme nachhaltig wirken können, brauchen wir mehr Verlässlichkeit", betont BDH-Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke.
Die Umstellungen im Programm „Energieeffizient Sanieren“ wurden notwendig, weil die Mittel gegenüber 2009 zurückgefahren wurden: Standen 2009 noch 2,02 Milliarden Euro zur Verfügung, sind es im laufenden Jahr lediglich 1,35 Milliarden Euro. 2011 werden es nur noch 437 Millionen Euro sein. "Derart reduzierte Programme werden kaum noch Schlagkraft haben“, ist Andreas Lücke überzeugt.
Rund 18,4 Milliarden Euro an privaten Investitionen lösten die KfW-Programme zur CO2-Gebäudesanierung im vergangenen Jahr aus – und erwiesen sich damit als Job- und Konjunkturmotor, wie auf Glocalist berichtet.
Nicht mehr sollen ab 1. September gefördert werden Maßnahmen zur Optimierung der Wärmeverteilung sowie zum Austausch von Nachtspeicheröfen. Weitere Änderungen gelten für „Energieeffizientes Bauen und Sanieren“: Die Vor-Ort-Kontrolle des energetischen Niveaus wird künftig direkt mit dem Endkreditnehmer abgestimmt.
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Sonntag, 12. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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