Fazit des Weissbuchs mit dem Titel "Ist Nachhaltigkeit mit Unternehmenswachstum unvereinbar?": Der wirtschaftliche Nutzen für Unternehmen, die Nachhaltigkeit als elementaren Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie verstehen und ihre Prozesse entsprechend ausrichten, ist weitaus grösser als die dafür entstehenden Kosten.
Gleichzeitig kritisiert das Weißbuch im Vorfeld der nächsten Monat in Kopenhagen staffindenden UN Klimakonferenz einige Massnahmen, die im Kyoto Protkoll festgelegt wurden. Diese Massnahmen lieferten Unternehmen keinen Anreiz für umweltschonendes Verhalten, sondern vielmehr eine Entschuldigung, weiter schadstoffintensiv zu produzieren. Konkret bezeichnet Atradius den CO2-Handel als eine Möglichkeit für Unternehmen, gegen Gebühr weiter die Umwelt zu verschmutzen. Dabei würde das eigentliche Problem nicht angegangen - die Notwendigkeit einer wirklichen und andauernden Verhaltensänderung im Umweltschutz.
"Die Kernbotschaft unseres Weissbuchs ist, dass Nachhaltigkeit keine Barriere für Unternehmenswachstum darstellt, sondern einen echten wirtschaftlichen Mehrwert bringt. Das bestätigt unsere eigene Erfahrung und auch die der führenden Unternehmen, die an unserer Untersuchung teilgenommen haben", so Atradius-CEO Isidoro Unda.
"Selbst in ihrer einfachsten Form bringt Nachhaltigkeit erhebliche Kosteineinsparungen, zum Beispiel durch Recycling und Energieeffizienz. Hinzu kommt: Verbraucher entwickeln ein stärkeres Umweltbewusstsein und entscheiden sich immer öfter für Anbieter, die grüne' Referenzen aufweisen können. Und das bringt nicht nur Umsatz, sondern auch ein positives Image."
So empfiehlt Atradius in seinem Weißbuch weiters auch die Tripple Bottom Line für Nachhaltigkeit: "We would recommend that all businesses investigate the positive profitable benefits of adopting a sustainability policy – in the holistic sense described as ‘The Triple Bottom Line’: People, Profits, Planet." Aufgabe des Staates sei es, entsprechende unabhängige Informationen über Unternehmen hinsichtlich Nachhaltigkeit zur Verfügung zu stellen und transparente Informationen für den Konsumenten. Schließlich solle besonders nachhaltige Technologie und erneuerbare Energie Förderung erfahren und nicht alleine den Marktkräften überlassen werden.
Download des Weißbuch > global.atradius.com/images/stories/sustainability%20white%20paper%20november%2009.pdf |
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