Mit 34,7 Milliarden Euro haben die nachhaltigen Fonds im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) zum Jahresende 2009 ein neues Rekordvolumen erreicht. Ein Jahr zuvor hatte das Volumen noch bei 21,5 Milliarden Euro gelegen. Den Löwenanteil mit rund 30 Milliarden Euro vereint Deutschland auf sich.
Die Anzahl der Fonds aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Ethik und Erneuerbare Energie stieg im Gesamtjahr 2009 von 279 auf 331. Das hat eine aktuelle Untersuchung des Dortmunder Branchendienstes ECOreporter.de ergeben, der den Markt der nachhaltigen Geldanlagen seit 1997 kontinuierlich analysiert.
Die Anleger der nachhaltigen Fonds konnten sich 2009 über erhebliche Kursgewinne freuen: Um fast 22 Prozent stiegen die Fondskurse laut ECOreporter.de im Durchschnitt. "Der Wertzuwachs der Fonds bleibt hinter dem Anstieg des Gesamtvolumens zurück. Das zeigt, dass Anleger 2009 frisches Geld in nachhaltige Fonds investiert haben", erläutert ECOreporter.de-Chefredakteur Jörg Weber.
Hier muss man hinzufügen, dass ein zweistelliges Renditenwachstum grundsätzlich nicht nachhaltig sein kann und man ein solches auch wohl nicht künftig wird erwarten können. Solchen Wachstumsraten liegen meist Spekulationen zu Grunde oder befördern diese. Kritische Beobachter sprechen hier auch schon von einer "grünen" Blase. So erstaunt es nicht, dass der "beste" aller nachhaltigen Fonds aus der Kategorie Aktien: Er legte 122,4 Prozent zu. Zum Vergleich: Der Welt-Aktienindex MSCI World lag 2009 mit 25,9 Prozent im Plus, führt ECOreporter aus.
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Samstag, 11. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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