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WIRTSCHAFT

SHARP baut Solargeschäft aus: + 65,7 %


Hamburg (1.9.10): Sharp kann auch im ersten Quartal 2010 an den Erfolg des Geschäftsjahres 2009 anknüpfen: mit über 533 Mio. Euro steigert das Technologieunternehmen den Umsatz in der Solarsparte um 65,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Und man will weiter ausbauen.
Der Anteil des Solargeschäfts innerhalb des Gesamtunternehmens 7,8 Prozent - ein Wert, der langfristig noch zunehmen soll: "Photovoltaik ist eines unserer Kerngeschäftsfelder", so Peter Thiele, Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe (SESE).

Massive Investitionen in Kapazitätsausbau

Bereits im Februar 2011 will der Solarpionier die Produktionskapazität für kristalline Solarmodule im walisischen Wrexham, UK, von derzeit 250 auf 500 Megawatt verdoppeln. Im Rahmen eines Joint Venture mit Enel und STMicroelectronics wird Sharp zudem in der zweiten Jahreshälfte 2011 die Dünnschichtproduktion in Italien mit einer Anfangskapazität von 160 Megawatt aufnehmen.

Seit März 2010 produziert Sharp bereits in der weltweit ersten Gigawatt-Dünnschicht-Fabrik in Sakai Dünnschichtmodule. Die Produktionskapazität beträgt 160 Megawatt und kann auf 1.000 Megawatt im Jahr ausgebaut werden.

Trotz Änderungen der Förderungsbedingungen in wichtigen europäischen Märkten erwartet Sharp auch für die nächsten Jahre eine Steigerung des Absatzes.

Technologische Weiterentwicklungen

Auf der 25. EU PVSEV vom 6. bis 9 September in Valencia präsentiert Sharp in Halle L3 Stand A22 mit einem Triple Junction Dünnschichtmodul die zukünftige Generation der Dünnschichttechnologie: Zwei amorphe und eine mikrokristalline Schicht erzielen einen Wirkungsgrad von zehn Prozent. Daneben zeigt der Solarpionier semitransparente See-Through-Module mit einer Lichtdurchlässigkeit von 10, 20 und 30 Prozent.

"Wir investieren stark in diese Zukunftstechnologie und sehen weltweit und gerade auch für Europa noch großes Potenzial. Sharp baut derzeit die europäische Produktion aus, um diesen wichtigen Markt auch in Zukunft optimal bedienen zu können", so Peter Thiele weiter.

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