Solarworld hat aufgrund einer anziehenden Nachfrage zum Jahresende sein Umsatzziel für 2009 erreicht. Der Konzern setzte erstmals über eine Milliarde Euro um. Wie Solarworld am Dienstag mitteilte, legten die Erlöse nach ersten Berechnungen 2009 gegenüber dem Vorjahr um 100 Mio. Euro auf 1,01 Milliarden Euro zu. Damit liegt der Umsatz im Abschlussquartal bei rund 380 Mio. Euro um nach 232 Mio. Euro im dritten Quartal.
Ein Prognose für das Jahr 2010 hat der Vorstand nicht abgegeben, da zunächst die internationale Preisentwicklung und die Förderpolitik in Deutschland abgewartet werden müsse. Solarworld kündigte aber an, die Investitionen in seine Standorte forcieren zu wollen. Und dies braucht Geld.
Die SolarWorld AG hat daher eine Anleihe mit einem Volumen von 400 Mio. Euro emittiert. Damit will der Konzern seine finanzielle Flexibilität für weiteres internationales Wachstum stärken. Der Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der Produktionskapazitäten am deutschen Standort Freiberg in Sachsen. Dort sollen 500 neue Arbeitsplätze entstehen.
Bereits heute beschäftigt der Konzern in Freiberg 1.500 Menschen. Die Anleihe hat eine Laufzeit von sieben Jahren bei einer Verzinsung von 6,15 Prozent per annum. Die Anleihe wurde zum größten Teil bei Finanzinstituten und Intermediären im Privatanlegersektor in Deutschland und dem europäischen Ausland platziert. Die Deutsche Bank AG und J.P. Morgan Securities Ltd. sind Joint Lead Manager der Transaktion. Darüber hinaus agiert die Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA als Co-Lead Manager.
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Freitag, 10. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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