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WIRTSCHAFT

TRIODOS Bank für Nachhaltigkeit: +30%


Zeist/Frankfurt a. M. (25.2.10): Nach der GLS Bank (Bochum) und der Umweltbank (Nürnberg), legt nun auch die Triodos Bank ihren Jahresbericht 2009 vor und darf auch auf ein rund 30%iger Wachstum stolz sein.
Das Geschäftsvolumen der Triodos Bank-Gruppe wuchs um 30% auf 4,9 Milliarden Euro. Die Anzahl der Kunden der Triodos Bank stieg um mehr als 50.000 auf insgesamt 242.000. Damit ist die Triodos Bank Gruppe auch die größte in Europa in Sachen nachhaltig orientierte Banken.

Das Kreditvolumen der Triodos Bank konnte um 31% auf 1,7 Milliarden Euro gesteigert werden. Dies ist das größte Wachstum in der bisherigen 30-jährigen Geschichte der Bank, wie man stolz hervorhebt.

Die verwalteten Fonds der Triodos Bank wuchsen 2009 um 31% auf 1,6 Milliarden Euro (2008: 1,2 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern belief sich 2009 auf 9,5 Millionen Euro. Der Rückgang von 6% im Vergleich zu 2008 erklärt sich durch erhöhte Verpflichtungen der Triodos Bank im Rahmen der niederländischen Einlagensicherung.

Die deutsche Niederlassung der Triodos Bank wurde am 1. Dezember 2009 in Frankfurt am Main eröffnet, wie auf Glocalist berichtet. Die deutsche Niederlassung verfügt bereits über ein
Kreditportfolio von 60 Millionen Euro.

Für 2010 strebt die Triodos Bank ein noch stärkeres Wachstum ihres Kreditportfolios als in 2009 an. Erklärtes Ziel ist eine Steigerung um 40%. Peter Blom, CEO der Triodos Bank: „Wir wollen unsere Kreditvergabe an nachhaltige Unternehmen beschleunigen. Nach einer erfolgreichen Kapitalerhöhung im Herbst 2009, einer starken Zunahme der Einlagen und durch die Eröffnung unserer deutschen Niederlassung sind die Voraussetzungen hierfür geschaffen. Beispielsweise wächst der Markt für Erneuerbare Energien überaus stark. Da wir diesen sehr gut kennen, wollen wir als Bank eine bedeutende Rolle bei seiner Expansion spielen.“

Durch die von der Triodos Bank finanzierten Projekte werden CO2- Emissionen von über 800.000 Tonnen pro Jahr vermieden. Im Januar 2010 wurde nun die 1.000 MW-Grenze in der Finanzierung Erneuerbarer Energien-Projekte überschritten.



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