In Dänemark bewegt sich was in die richtige Richtung. Nachdem Dänemark große Unternehmen verpflichtet hat, CSR-Berichte zu erstellen, will man nun konkrete Schritte hin zu einer nachhaltigen Mobilität setzen. Aktuell schöpft Dänemark rund 20% seines Energiebedarfs aus Windenergie. Die dänische Regierung will weiters die CO2-Emissionen des Landes bis 2012 um 21 Prozent senken. Allein durch den Wechsel aller Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zu emissionsfreien Elektrofahrzeugen könnte Dänemark seine aktuellen Emissionen um 17 Prozent verringern. Deshalb gibt die dänische Regierung ihren Verbrauchern Anreize, abgasfreie Fahrzeuge zu kaufen, indem diese steuerfrei bleiben. Demgegenüber erhebt sie bis zu 180 Prozent Steuern beim Kauf von benzinbetriebenen Autos. Das kann man als eine ökologische Verschrottungsprämie erachten!
Treiber ist Better Place, der weltweit erster Betreiber einer landesweiten Infrastruktur für Elektrofahrzeuge, und die DONG Energy: Sie haben rund 103 Millionen Euro (770 Millionen dänische Kronen) in Form von Kapital und Anleihen gesichert, um damit eine Infrastruktur für Elektrofahrzeuge aufzubauen. DONG Energy unterstützt Better Place bei der Implementierung der Infrastruktur und wird als Vorzugslieferant die erneuerbare Energie für den Betrieb des Netzwerks liefern. Damit schaffen Better Place und DONG die Voraussetzungen, bis 2011 einen Massenmarkt für Elektrofahrzeuge in Dänemark zu schaffen.
„Dänemark hat nun die Gelegenheit, der Welt vor der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen zu zeigen, wie die Zukunft der Mobilität aussieht“, sagte Shai Agassi, Gründer und CEO von Better Place.
„Ziel unseres Investments in Better Place Dänemark ist, den Ausstoß von CO2-Emissionen zu verringern und den Verbrauch von erneuerbaren Energien durch die effizientere Nutzung von Windkraft zu erhöhen“, sagte Anders Eldrup, CEO und Präsident von DONG Energy. |
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