Vor dem hessischen Landtag demonstrierten heute mit einem als Dinosaurier gestalteten Kohlekraftwerk Aktive der Bürgerinitiative 'Stopp Staudinger', des BUND sowie der bundesweiten Klima-Allianz, gemeinsam gegen den von E.ON geplanten Ausbau des Kohlekraftwerks Staudinger.
Aus dem "Kohlosaurus" stiegen hunderte CO2-Ballons auf. Sie sollten die Gefahr der Kohleverbrennung für das Klima symbolisieren und auf Hessens miserable Energie- und Klimapolitik aufmerksam machen.
"Über sechs Millionen Tonnen zusätzliches CO2 pro Jahr durch den Ausbau des Kohlekraftwerkes Staudinger würden einen jährlichen weltweiten Umweltschaden hervorrufen in Höhe von mindestens 500 Mio. Euro", so Hermann Maxeiner vom BUND.
"CDU und FDP täuschen die Wähler, wenn sie in ihren Wahlprogrammen zwar Klimaschutz propagieren, andererseits aber den Ausbau des größten CO2-Emittenten Hessens unterstützen. Den Wählern sollte klar sein: Es gibt nicht die Option konsequenter Klimaschutz und gleichzeitiger Ausbau von Staudinger - Klimaschutz ist nur ohne den Ausbau von Kohlekraftwerken möglich." Auf Transparenten forderten die Demonstrierenden "Klimaschutz statt E.ON-Schmutz".
Stefan Rostock von Germanwatch kritisiert: "Der Neubau von Kohlekraft in
Hessen zementiert den geringen Anteil der Erneuerbaren Energien am
hessischen Strommix. Der Anteil der Erneuerbaren Energien ist in Hessen
im Vergleich zum Bundesdurchschnitt sehr niedrig, Hessen steht an 13.
Stelle unter den 16 Bundesländern. Neue konventionelle Kohlekraftwerke
wie Staudinger untergraben die wichtigen Klimaschutzziele, die notwendig
sind, um einen unbeherrschbaren Klimawandel zu vermeiden."
Bis zum 16. Februar haben Bürgerinnen und Bürger noch die Chance, ihre
Einwendungen gegen das Raumordnungsverfahren >> www.stopp-staudinger.de
Anzeige
Samstag, 4. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



POLITIK
|
|
| << Zurück |
Kommentar
NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.







