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		<title>GLOCALIST Medien</title>
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		<description>Latest news from Glocalist</description>
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			<title>GLOCALIST Medien</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 15:26:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Banken-Run, Wachstum und Nachhaltigkeit</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/kommentare/titel/banken-run-wachstum-und-nachhaltigkeit/</link>
			<description>Berlin (16.5.12): Es wird schwierig. Die Menschen in Griechenland stimmen mit den Füßen ab und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Was man aktuell aus Griechenland hört, ist nur mehr als Banken-Run zu beschreiben, der die Overtüre für einen völligen Wirtschaftskollaps sein wird. In Griechenland kann man den Kollaps des Kapitalismus studieren. 

Schon dürfte alleine heute eine Milliarde Euro abgehoben worden sein. Europa und vor allem Berlin schweigt. Es sind keine Ankündigungen da, nichts. Es scheint als ob man sich darauf geeinigt habe, dass man die Dinge laufen lassen will.
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Einen derartigen Aderlaß steht Griechenland maximal 10 Tage durch, dann ist das physische Bargeld in Griechenland aufgebraucht. Dem stehen aber rund 150 Milliarden an Spareinlagen gegenüber.

Dies meint Europa spekuliert auf den Zerfall des Euro, denn wenn Griechenland fällt, dann sind die Wackelkandidaten Italien und Spanien nicht mehr zu stemmen, denn auch hier hat schon dezent, aber hörbar eine Kapitalflucht eingesetzt.

Die Antwort aus Brüssel und aus Paris verwenden das richtige Wort, stammeln aber: Wachstum. Aber, welches Wachstum? Und hier liegt das Stammeln. Mehr Autos, mehr Strom- und Betonverbrauch. Das wird es nicht sein und wird den Kollaps nur beschleunigen. Man braucht richtiges, echtes Wachstum und das kann nur ein qualitatives sein.

Geld ist da

Das Geld dafür ist vorhanden, denn erstens, es nicht aufbringen zu wollen, heißt den Euro und Europa zu opfern, was wesentlich teurer kommt als ein neues Wachstumsprogramm aufzulegen. Und zweitens, das Geld ist da. Sicher, unter der Annahme, dass sich nichts ändern soll in der Ausgabepolitik, dann ja dann freilich ist kein Geld da, denn frisches Geld ist aktuell nur gegen den Preis ein hoher Inflationsrate bzw. hoher Verschuldung zu haben. 

Will man richtiger Weise nicht, denn Inflation heißt nur, dass die Krise jene zahlen, die eh schon kaum Geld haben. Inflation und Mehwertsteuer sind jene Geldentwertungen und Steuermaßnahmen, die immer den Armen treffen und immer sozial ungerecht sind.

Doch diese Geldlenkungsfrage mal beiseite und gedanklich on hold gestellt. Das Geld ist vorhanden. Sogar im Übermaße, doch ohne Opfer wird man es nicht erhalten. 

Ein paar Konzerne und Seilschaften werden sich mit ihren Milliarden begnügen müssen und ab heute ihre Brötchen ohne Subventionen und lukrative Staatsaufträge verdienen müssen. Man nennt dies Marktwirtschaft. Diese muss noch mit einem nachhaltigen Wettbewerbsrecht ausgestattet werden, welches sehr einfach ist: Erstens, Kosten werden nicht mehr an die Allgemeinheit externalisiert, zweitens, alles wird ehrlich eingepreist und drittens, wer nicht nachhaltig wirtschaftet, kann seinen Laden dicht machen.

Es brauchen die Staaten Europas das bereits vorhandene und budgetieret Geld ihrer Haushalte nur mehr an Klein- und Mittelbetriebe ausgeben, die bekanntlich Jobmaschinen sind. Und hier wiederum nur Klein- und Mittelbetriebe, die nachhaltig wirtschaften. Und schon haben wir ein qualitatives Wachstum de-luxe. 

Weitere Maßnahmen zur Anregung: Das EU-Agrarbudget von rund 60 Milliarden Euro erhalten nur mehr biologische Landwirtschaften und die rund 30 Milliarden Euro an die europäische Fischindustrie geht nur mehr an kleine Fischereibetriebe. Und so kann man einen Bereich nach dem anderen durchgehen: Pharma, Autoindustrie, Banken etc.pp. Sie alle agieren nicht mehr marktwirtschaftlich und sind in Wahrheit subventioniert. So geht eben der Neo-Liberalismus heute: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.

Alle Ausgaben des Staates nur mehr strikt nachhaltig und an KMUs: All dies schafft Arbeitsplätze en maß und saniert die Umwelt. Wenn man dann noch die erneuerbare Energiewende wuppt und die Bürokratie sehr sehr verschlankt - wozu braucht man 16 Bundesländer?! - dann haben wir ein qualitatives Wirtschaftswachstum der Nachhaltigkeit. Biologisch saubere Nahrung, gute, sinnvolle Jobs und damit ein glücklicheres Leben. ich denke, dass würde eine Mehrheit in Europa wollen und auch verstehen und gerne dafür hinnehmen, dass Konzerne keine Subventionen mehr bekommen, Bürokratie verkleinert und Politikerprivilegien gekürzt werden. 

Hingegen, Banken retten, Boni auszahlen, schlechtes Essen, wenig Mitbestimmung, Intransparenz, zynische Demokratie, Gewalt auf den Strassen und miese Jobs? Das soll man retten? Dafür soll man sich opfern? Warum eigentlich? Wir haben die Mittel und wir haben die Möglichkeit für ein besseres Europa. Es braucht nur ein wenig Umverteilungs- und Chancengerechtigkeit. Fair play. Sollte doch gehen, oder? Das Geld ist da, es ist nur die Frage, wie kriegen wir es raus?!


PS: Dies meint nicht, dass ich gegen Konzerne bin, sie sollen sein, aber ihre Gewinne sollen sie ohne Mittel des Staates erwirtschaften. Und nichts gegen Bürokratie, sie soll nur effizient und gerecht sein und schon gar kein Politikerbashing. Man braucht Politik und Demokratie, aber nicht Privilegienritter.
 ]]></content:encoded>
			<category>Kommentare</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Volvo Deutschland mit Grünstrom</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/vermischtes/titel/volvo-deutschland-mit-gruenstrom/</link>
			<description>Köln (16.5.12): Die Zentrale der Volvo Car Germany GmbH in Köln als auch das Schulungszentrum in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit dem Qualitätszertifikat über erneuerbare Energien will Volvo Car Germany seine Unternehmensleitlinie über eine ökologische Entwicklung und Fertigung unterstreichen, so in der Pressemitteilung. Und mehr ist es wohl auch nicht: Es stellt keinen großen Schritt dar, aber eine Verbesserung auf alle Fälle.

Die Zertifizierung der Stromerzeugung wird nach dem europäischen EECS-Standard vorgenommen. EECS (European Energy Certificate System) ist ein europäisches Zertifikate-System, in dem Herkunftsnachweise zur Erfüllung der Vorgaben der EU-Richtlinie über erneuerbare Energien (2001-77-EC) verbucht werden.
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Der sogenannte „Grünstrom“ wird unter anderem aus Wind, Wasser, Sonne oder Biomasse gewonnen. Die Stromerzeugung erfolgt in Wasserkraftwerken und zu mindestens 25 Prozent in Windkraftanlagen aus deutschen Anrainerstaaten. Der produzierte Strom wird in das allgemeine UCTE-Verbundnetz eingespeist und in den Bilanzkreis der RheinEnergie GmbH geliefert.

Darüber sollen aktuell auf dem Firmenparkplatz der Volvo Car Germany Zentrale in Köln für die Modelle Volvo C30 Electric und Volvo V60 Plug-in-Hybrid fünf Aufladestationen errichtet werden, die selbstverständlich mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen versorgt werden sollen.







(Quelle: Volvo)]]></content:encoded>
			<category>Vermischtes</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 11:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Größter Solar-Parabolspiegel steht in Kalifornien</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/wirtschaft/titel/groesster-solar-parabolspiegel-steht-in-kalifornien/</link>
			<description>Huntigton Beach (16.5.12): Der 3M Geschäftsbereich Renewable Energy und Gossamer Space Frames haben...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Ergebnis der Zusammenarbeit von 3M und Gossamer Space Frames mit Geschäftssitz in Huntington Beach, Kalifornien, ist ein Solarkollektoren-System, das die Gesamtkosten eines Parabolrinnen-Solarfelds um über 25 Prozent senkt. 

Diese Systeme sind auch als CSP-Systeme (CSP = Concentrated Solar Power) bekannt. Die Parabolrinne mit ihrer großen Blendenöffnung beeindruckt mit einem Konzentrationsfaktor von über 100 und einer Fläche von 7,3 Metern.
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Innovative Spiegelfolie und neue Konstruktion

Die Anlage kombiniert die  Gestaltungsfreiheit und das hohe Reflexionsvermögen von 3M™ Solar Mirror Film 1100 mit den mechanischen Konstruktionsinnovationen von Gossamer Space Frames. Wirtschaftlich effizient ist die Anlage durch die Spiegelfolie von 3M, die bis zu 50 Prozent leichter als Glas ist und über ein Reflexionsvermögen von 94,5 Prozent verfügt. Die optische Leistung und das geringe Gewicht bilden die Basis für die großflächige Parabolrinnen-Konstruktion. Bei der Überprüfung der Systemleistung durch das National Renewable Energy Laboratory (NREL) punktete die Folie mit einer optischen Präzision von über 99 Prozent.

Die voll betriebsfähige Demonstrationsanlage wurde am Standort von Sunray Energy in Daggett im US-amerikanischen Bundesstaat  Kalifornien installiert und eingeweiht. Sunray Energy ist die betriebsälteste CSP-Anlage in den USA und wird von Cogentrix Energy, LLC (Cogentrix) betrieben. Das Interesse an der  LAT 73-Anlage seitens der weltweiten CSP-Branche ist groß. Ein zweites LAT 73-Projekt läuft derzeitig im Süden der USA. Die Inbetriebnahme ist für Juni 2012 geplant.





(Quelle: 3M) 
]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 11:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Maisbeizmittel im Wintervorrat bedroht Biene</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/oekologie/titel/maisbeizmittel-im-wintervorrat-bedroht-biene/</link>
			<description>Wien (16.5.12): Eine bislang noch unveröffentlichte Untersuchung im Auftrag des österreichischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gegenstand dieser GLOBAL 2000 vorliegenden Studie war die Untersuchung von 22 aktuellen Fällen, in denen ganze Bienenvölker über den Winter verendet sind. 

In 20 dieser 22 Fälle ließen sich bienengiftige Maisbeizmittel im sogenannten „Bienenbrot“ (das sind im Bienenstock eingelagerte Pollen, die den Bienen samt ihrem Nachwuchs als Wintervorrat dienen) nachweisen. 
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Helmut Burtscher, Umweltchemiker von GLOBAL 2000: „Bei diesen insektiziden Maisbeizmitteln handelt es sich um Nervengifte, die entwickelt wurden, um Insekten zu töten. Wenn also, wie diese Untersuchung nun gezeigt hat, die Wintervorräte im Bienenstock mit diesen Giften kontaminiert sind, brauchen wir uns nicht wundern, dass die Bienenvölker samt Nachwuchs den Frühling nicht mehr erleben.“

Ein Teilnehmer an der aktuellen Untersuchung ist Roland Netter, erfahrener Imker aus Niederösterreich. „Seit vor drei Jahren damit begonnen wurde, diese Maisbeizmittel in meiner Umgebung in großem Umfang einzusetzen, erleide ich Bienenverluste in einem zuvor nicht dagewesenen Ausmaß“, schildert der Imker. Rund die Hälfte seiner Bienenvölker sind gestorben und zwei Bienenvölker können nicht mehr Honig sammeln.

Von Seiten der Landwirtschaftsvertreter und der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) wurde in der Vergangenheit immer wieder behauptet, das Bienensterben wäre in erster Linie auf Bienenkrankheiten wie der Varoa-Milbe zurückzuführen. Maisbeizmittel würden einen vergleichsweise kleinen und zeitlich begrenzten Einfluss (nämlich begrenzt auf die Zeit nach der Maisaussaat) haben. 

Diese Behauptung ist durch die vorliegende Studie, die auch mit neueren Forschungsergebnissen aus den USA und Italien in Übereinstimmung ist, in starken Zweifel zu ziehen. Und es stellt sich auch die Frage, ob durch das Maisbeizmittel die Bienen derart geschwächt sind, dass dann eben diese Milbe sich verbreiten kann. Sprich, die eine Ursache schließt eventuell nicht die andere aus.

„Es ist daher allerhöchste Zeit, dass Landwirtschaftsminister Berlakovich die Verwendung dieser bienengiftigen Maisbeizmittel verbietet, so wie es unsere Nachbarn Deutschland, Slowenien und Italien bereits gemacht haben. Gelegenheit dazu bietet der Ende Mai stattfindende parlamentarische Agrarausschuss, wo dieses Thema auf der Tagesordnung stehen wird“, so Burtscher.






(Quelle: Global 2000)]]></content:encoded>
			<category>Ökologie</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 11:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wir verbrauchen zuviel Erde</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/wirtschaft/titel/wir-verbrauchen-zuviel-erde/</link>
			<description>Berlin/London (16.5.12): &quot;WWF Living Planet Report 2012&quot; sagt knapp und prägnant: Menschheit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Vorfeld des Nachhaltigkeitsgipfels Rio+20 macht der WWF den Gesundheitscheck. Das Ergebnis ist alarmierend: Die Plünderung der natürlichen Ressourcen des Planeten setzt sich unvermindert fort. „Macht die Menschheit so weiter, benötigen wir bis zum Jahr 2030 zwei Planeten, um unseren Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken. Bis zum Jahr 2050 wären es knapp drei“, sagt Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland. 

Der WWF misst in seiner Studie die Veränderungen der weltweiten Biodiversität und des menschlichen Konsums: Der „Living Planet Index“ zeigt den Zustand der Ökosysteme durch Erfassung der Bestände von 9.000 Populationen und knapp 2.700 Säugetieren, Vögeln, Reptilien, Amphibien und Fischen in aller Welt. Der „Ökologische Fußabdruck“ gibt den Umfang der Beanspruchung der Ökosysteme durch den Menschen an.
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Der Living Planet Index beschreibt den Rückgang bei der Bestandsgröße ausgewählter Arten um 30 Prozent seit 1970, in tropischen Regionen durchschnittlich sogar 60 Prozent. Besonders dramatisch ist der Verlust in den tropischen Flüssen und Seen – hier hat sich der Index um 70 Prozent verschlechtert. 

„Die Ursachen für den Artenverlust sind die Zerstörung der Lebensräume vieler Tiere und Pflanzen, die Umweltverschmutzung, der Klimawandel und invasive Arten, die durch den weltweiten Verkehr in neue Regionen gelangen und andere heimische Arten verdrängen“, erklärt Eberhard Brandes. „Dass Umkehr möglich ist, zeigt der weitgehend stabile Index für die gemäßigten Zonen – Umweltschutzbemühungen zeigen hier Wirkung“, so Brandes.
 
Der Ökologische Fußabdruck hat sich seit 1966 verdoppelt und wächst weiter. Er beträgt heute 18 Milliarden globale Hektar oder 2,7 Globale Hektar (Gha) pro Person. Die Kapazität des Planeten beträgt aber gerade mal 12 Milliarden Gha oder 1,8 Gha pro Person. 

Damit verbraucht die Menschheit 1,5-mal so viel natürliche Ressourcen wie sich jährlich erneuern. Wer die Verantwortung für diese Übernutzung trägt, ist klar: „Das Wachstum wohlhabender Staaten findet auf Kosten der ärmsten Länder statt, die am meisten natürliche Ressourcen beisteuern und selbst am wenigsten verbrauchen. Natur muss endlich einen Preis haben und die natürlichen Ressourcen im internationalen Finanzsystem berücksichtigt werden. Wenn wir jetzt nicht handeln, wird das 21. Jahrhundert zu einem Jahrhundert der Umweltkatastrophen“, warnt Eberhard Brandes.

Der große Ökologische Fußabdruck der reicheren Länder ist vor allem ihrem Kohlenstoff-Fußabdruck geschuldet. Er ist global die größte Einzelkomponente mit 55%. Dabei gilt: Je stärker entwickelt ein Land ist, desto höher sein Kohlenstoff-Fußabdruck. 20% der aktuellen CO2-Emissionen entstehen durch Abholzung und Zustandsverschlechterung von Wäldern. Nach Kohle und Öl ist Waldverlust damit der drittgrößte Treiber des Klimawandels. Der Erhalt von Wäldern ist somit aktiver Klimaschutz. Weltweit gingen ca. 13 Millionen Hektar Wald zwischen 2000 und 2010 verloren – das entspricht der 1,5 fachen Fläche Österreichs.
 
Hätte die Weltbevölkerung den gleichen ökologischen Fußabdruck wie die US-Amerikaner bräuchte man vier Planeten; für den hochgerechneten deutschen Umweltverbrauch wären 2,5 Planeten nötig; der indonesische Lebensstil würde „nur“ 70 Prozent der weltweiten Ressourcen erfordern. 

Oder anders ausgedrückt: Die wohlhabendsten Länder konsumieren im Schnitt dreimal so viel wie Länder mit mittlerem Wohlstandsniveau und fünfmal so viel wie Länder mit niedrigem Wohlstandsniveau. Der Ökologische Fußabdruck der Länder mit mittlerem Wohlstandsniveau inklusive der BRIICS Staaten hat sich seit 1961 pro Kopf um 65% vergrößert. Grund dafür ist auch das anhaltende Bevölkerungswachstum.
 
2011 überstieg die Weltbevölkerung die 7 Milliarden-Marke, bis 2050 soll es 9 Milliarden Menschen geben. Zugleich nimmt die Verstädterung weiter zu, derzeit leben mehr als 50% der Weltbevölkerung in Städten. Im Jahr 2050 sollen es zwei von drei Menschen sein. Damit steigt in der Regel der Konsum an - der durchschnittliche Fußabdruck eines Bewohners von Beijing ist zum Beispiel beinahe dreimal höher als der des Durchschnittschinesen.
 
Die steigenden Bevölkerungszahlen wirken sich auch auf den Wasser-Fußabdruck aus. Derzeit leben mindestens 2,7 Milliarden Menschen in der Nähe von Flüssen mit mindestens einem Monat Wasserknappheit im Jahr. Dabei setzt die Landwirtschaft weltweit immer mehr auf künstliche Bewässerung. 92% unseres Brauchwassers werden dafür verwendet. 

Auch auf dem Meer ist die Situation kritisch: Seit 1950 hat sich das durch Fischflotten befischte Gebiet weltweit verzehnfacht. Drei von vier Fischbeständen in den europäischen Meeren gelten als überfischt und das gefährdet auf Dauer die gesamte Lebensgemeinschaft der Meere.
 
„Wir sägen am Ast, auf dem wir sitzen. Wenn wir im Jahr 2050 neun Milliarden Menschen versorgen wollen, ist es dringend Zeit zu handeln“, sagte Eberhard Brandes. „Die Investitionen in erneuerbare Energiequellen wie Wind- und Sonnenenergie haben sich seit 2004 weltweit mehr als verfünffacht. Das ist ein Beispiel, auf dem wir aufbauen müssen“. So fordert der WWF im Living Planet Report, den Anteil nachhaltiger erneuerbarer Energien im globalen Energiemix auf mindestens 40 Prozent bis 2030 zu steigern.

Weitere Forderungen sind ein besserer Schutz der Ökosysteme, ein Stopp der Waldvernichtung, eine effizientere, umweltfreundlichere Produktionsweise und veränderte Konsumgewohnheiten. Die Treibhausgasemissionen müssen bis 2050 um mindestens 80 Prozent reduziert werden, um ein weltweites Artensterben zu verhindern. Auch der Schutz der Meere und Flüsse braucht absolute Priorität.
 
Der Living Planet Report wird gemeinsam mit der Zoologischen Gesellschaft von London (ZSL) und dem Global Footprint Network (GFN) erstellt.




(Quelle: WWF)]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frankreich: Erneuerbare Energien im Vormarsch</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/oekologie/titel/frankreich-erneuerbare-energien-im-vormarsch/</link>
			<description>Berlin/Paris (16.5.12): In Umfragen befürwortet eine überwältigende Mehrheit der Franzosen den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach der Vereidigung des neu gewählten Präsidenten François Hollande dürfte sich die energiepolitische Diskussion in Frankreich weiter beleben, meint die Agentur für Erneuerbare Energie in Berlin. 

Und Hollande habe auch eine verstärkte energiepolitische Debatte in Aussicht gestellt. Der sogenannte "Atomkonses" der Elite Frankreichs scheint in Diskussion zu kommen.
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Bis 2025 will Hollande den Anteil des Atomstroms am französischen Energiemix von heute rund drei Viertel auf 50 Prozent senken. „Immer mehr Länder in der Europäischen Union stehen der Kernkraft kritisch gegenüber“, bilanziert der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, Philipp Vohrer, die Entwicklung. Während einige Staaten den kompletten Ausstieg auf den Weg gebracht hätten, stünden in anderen Staaten wie den Niederlanden und Großbritannien, Projekte zum Ausbau der Kernkraft vor dem Aus.

Umfrage Frankreich

Wie eine jährlich von der französischen Umwelt- und Energiebehörde ADEME durchgeführte repräsentative Umfrage bereits Ende 2011 zeigte, liegt die Zustimmung zum Ausbau Erneuerbarer Energien in Frankreich bei 96 Prozent. Mehr als 80 Prozent der Befragten konnten sich die Installation von Solarmodulen auf ihren Dächern vorstellen, das waren vier Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. Mit dem Bau von Windkraftanlagen in ihrer Nachbarschaft wären 60 Prozent der Franzosen einverstanden, nach 54 Prozent im Jahr 2010. An den Veränderungen, die Erneuerbare Energien im Landschaftsbild mit sich bringen, störten sich lediglich 13 Prozent der Befragten, das waren sieben Prozentpunkte weniger als ein Jahr zuvor.

Windkraft und Solarenergie führen noch ein Nischendasein

„Die Umfrage hat auch gezeigt, dass vielen Franzosen die wirtschaftlichen Vorteile Erneuerbarer Energien bekannt sind“, stellt Vohrer fest. Nun gelte es, die hohe Akzeptanz Erneuerbarer Energien im Nachbarland in mehr konkrete Projekte umzusetzen. Frankreich hat mit einem Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromproduktion von knapp 15 Prozent zwar erhebliche Kapazitäten zur regenerativen Erzeugung von Elektrizität. Diese liegen allerdings zu mehr als 80 Prozent im Bereich alter Großwasserkraftwerke. Dagegen führen die Windkraft mit rund 6 250 MW und die Photovoltaik mit knapp 1 700 MW, die im Juni 2011 installiert waren, ein Nischendasein.

Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien ist möglich

Zum Vergleich: In Deutschland waren Ende 2011 knapp 30 000 MW an Wind- und rund 25 000 MW an Photovoltaikleistung am Netz. „Im Zuge des von François Hollande angekündigten Rückgangs der Kernkraft am französischen Strommix werden die Erneuerbaren Energien zur stärkeren Entfaltung kommen“, zeigt sich Vohrer zuversichtlich angesichts der vorhandenen Potentiale. Wichtig zu wissen sei, dass sich Grundlast-Strom aus unflexiblen Kernkraftkraftwerken und Elektrizität aus Erneuerbaren Energien nicht gut vertrügen. 

Weil Atomkraftwerke schlecht an die fluktuierende Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien angepasst werden könnten, stünden sie einer regenerativen Stromversorgung im Wege. „Initiativen wie das Projekt Kombikraftwerk in Deutschland, bei dem Windkraft-, Solar- und Biomasseanlagen zusammengeschaltet werden und sich ergänzen, zeigen, dass eine Vollversorgung allein mit Erneuerbaren Energien technisch möglich ist“, betont Vohrer.





(Quelle: Agentur für Erneuerbare Energie)]]></content:encoded>
			<category>Ökologie</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>B4E Global Summit: Green Economy jetzt!</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/wirtschaft/titel/b4e-global-summit-zu-green-economy/</link>
			<description>Berlin (15.5.12): Rund 400 internationale Teilnehmer wollen in Berlin Empfehlungen für UN-Gipfel...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die weltweit wachsende Konsumgesellschaft zerstört die Lebensgrundlage von Menschen und Ökosystemen, warnt der aktuelle Bericht "Zur Lage der Welt 2012" des führenden US-amerikanischen Umweltinstituts Worldwatch, dessen deutsche Ausgabe heute in Berlin vorgestellt wurde. 

Auf Einladung des Weltwirtschaftsrats für Nachhaltige Entwicklung (WBCSD) und dessen Partner Global Initiatives kommen vom 21. bis 23. Mai 2012 über 400 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und internationalen Organisationen im Rahmen des B4E Global Summit in Berlin zusammen, wo dieser Bericht sicher auch einen Hintergrund bieten wird. 
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Unter dem Motto “Collaborate, Innovate, Act: Delivering the Green Economy“ diskutieren die Teilnehmer aus 20 Ländern über Wege für eine zukunftsfähige und nachhaltige Gesellschaft. Ziel ist die Formulierung einer gemeinsamen Erklärung für die politischen Entscheider des UN-Gipfels Rio+20 im Juni diesen Jahres.
 
„In wenigen Wochen treffen wir uns in Rio de Janeiro und sprechen dort über die Fortschritte im Bereich der nachhaltigen Entwicklung.  Die Konferenz der Vereinten Nationen ist von außerordentlicher Bedeutung, weil der Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft noch zu langsam vonstattengeht. Es steht außer Frage, dass seit dem ersten Earth Summit 1992 viele Fortschritte verzeichnet werden konnten. Dennoch müssen wir die Übergangsprozesse deutlich beschleunigen, um den künftigen Herausforderungen gerecht zu werden“, so Peter Bakker, Präsident des WBCSD. 
 
Das B4E Global Summit findet dieses Jahr zum sechsten Mal statt. Unter den namhaften Rednern sind neben Peter Bakker, Präsident des WBCSD; Liz Thomson, verantwortliche Koordinatorin der UN-Konferenz Rio+20; Luisa Diogo, ehemalige Ministerpräsidentin von Mozambique; Sir David King, Direktor der Smith School of Environment & Enterprise; Mark Kenber, Vorstand von The Climate Group; John Elkington, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender von Volans; Pavan Sukdhev, Studienleiter von The Economics of Ecosystems and Biodiversity; Yvo de Boer, UN-Klima-Generalsekretär a.D. und Berater in globalen Nachhaltigkeitsfragen bei KPMG sowie Abdullah Al-Attiyah, Präsident von COP18, Qatar, und zahlreiche Vertreter deutscher und internationaler Unternehmen.

Es verbleibe nur noch wenig Zeit, um den Umbau der Weltwirtschaft hin zu einer grünen Ökonomie voranzutreiben und die Vorstellung vom "guten Leben" neu zu definieren, so das Fazit der rund 35 Autor/innen des Berichts zur Lage der Welt. Nur so könne nachhaltiger Wohlstand für alle garantiert werden. 

Der Bericht vom Worldwatch Institut schlägt u.a. vor, mit Hilfe des sog. "Top Runner"-Programms Anreize für den Kauf von nachhaltigen Produkten zu schaffen. Auch plädieren sie für eine Berücksichtigung von Umweltschäden bei der Besteuerung von Produkten und für eine ökonomische Aufwertung von Ökosystemen, die für lebenswichtige Funktionen wie für sauberes Wasser, fruchtbare Böden oder ein stabiles Klima sorgen. Vor allem Deutschland könne mit der Energiewende weltweit ein positives Zeichen setzen, aber hier komme es zu einer Verzettelung wie der Rat für Nachhaltige Entwicklung in seiner Pressemitteilung der Tage feststellt.

So kann man richtig lesen in der Mitteilung: Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat auf seiner Frühjahrstagung die vielfältigen gesellschaftlichen Aktivitäten zur Energiewende begrüßt. „Immer mehr Menschen entwickeln ‚ihre‘ Energiewende in Städten und Gemeinden, durch ihre Nachfrage als Konsumenten, in Unternehmen, im bürgerschaftlichen Engagement, in der Landwirtschaft, an Schulen und in der Bildung“, so Marlehn Thieme, Vorsitzende des Nachhaltigkeitsrates. „Die Menschen sind bereit mitzumachen und haben den Startimpuls der Ethik-Kommission von 2011 kreativ und vielfältig aufgenommen.“

Gleichzeitig fehle jedoch eine Gesamtschau auf Perspektiven, Handlungsalternativen, Zielkonflikte und Erfolgschancen der Energiewende. Die Bundesregierung, so kritisiert Marlehn Thieme, überlasse dies dem Konzert von Akteuren und Lobbys, das aber kein Gesamtbild ergebe. Der Energiewende drohe eine weitere Verzettelung.

Eine Gefahr sieht der Nachhaltigkeitsrat vor allem im Auseinanderfallen von politischen Zielen und unternehmerischen Investitionsstrategien. „Die Energiewende braucht das positive Leitbild eines auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Verständnisses von wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Fortschritt“, so Marlehn Thieme, „um die Rahmenbedingungen der sozialen Marktwirtschaft noch besser auf die Energiewende und ein nachhaltiges Leben und Arbeiten auszurichten sowie das Sparen vor die Vergeudung zu setzen. Es sollte sich die Neugier auf das Bessere mit dem Wissen um Handlungsmöglichkeiten verbinden und der Idee von der Qualität des Lebens und der Arbeit Raum geben.“ 

Die Verankerung einer solchen Fortschrittsidee, so Thieme, werde entscheidend sein für den Erfolg der Energiewende und damit auch für die Akzeptanz von Wirtschaft und Staat in unserer Gesellschaft.

Michael Renner, Projektleiter des Berichts "Zur Lage der Welt 2012" am
Worldwatch Institut: "Ich begrüße es, dass das UN-Umweltprogramm (UNEP) das Thema "Green Economy" auf die globale Agenda setzt und aufzeigt, welche positiven Effekte grüne Investitionen auf Beschäftigung, Ressourcen, Emissionen und Umwelt haben könnten. Die Vereinten Nationen zeigen der Welt: Grüne Wirtschaft rechnet sich. Doch eine grüne Wirtschaft entsteht nicht aufgrund von Lippenbekenntnissen. Nur wenn die Staatengemeinschaft den Mut hat, staatliche Rahmenbedingungen zu schaffen, kann die Weltwirtschaft innerhalb ökologischer Grenzen florieren. Deutschland und die Europäische Union sind ein wichtiger Treiber in Rio, sie sollten sich Ende Juni mit ihren umfassenden Erfahrungen mutig und intensiv einbringen."

Glocalist wird über die Konferenz berichten.





(Quellen: B4E, RNE, Worldwatch Inst., Germanwatch, Heinrich Böll Stiftung, Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE)]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 12:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kampagne: Samen säen für die Bienen</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/gutes-leben/titel/kampagne-samen-saeen-fuer-die-bienen/</link>
			<description>Amsterdam (15.5.12): Über 1000 niederländische Radfahrer wandeln derzeit durch die Aussaat von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gemeinsam mit einigen anderen NGOs verteilt Nature & More 400.000 Tütchen Bioblumensamen in ganz Europa. Die Botschaft: Lasst uns den Bienen helfen, indem wir Samen säen und Speisen aus biologischem Anbau verzehren. Die Kampagne läuft über den Sommer 2012.

Imker und Wissenschaftler beobachten mit zunehmender Besorgnis die weltweite Abnahme von Bienenpopulationen. In einer wissenschaftlichen Veröffentlichung von 2007 schätzt A.M. Klein, dass 35 % des weltweiten Lebensmittelanbaus auf Bestäubung angewiesen ist, die hauptsächlich durch Bienen erfolgt. 
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Statistisch gesehen, wäre also die Existenz von über 2 Milliarden Menschen unmittelbar bedroht, wenn Bienen und andere Bestäuber aussterben würden. Das Science Magazine veröffentlichte in diesem Frühling zwei Artikel, in denen behauptet wird, dass neonicotinoide Pestizide zumindest teilweise für das berüchtigte Colony Collapse Disorder (CCD, Völkerkollaps) verantwortlich sind.

Nature & More, ein internationaler Vertrieb von Bioobst und -gemüse mit Sitz in den Niederlanden und einem Umsatz von geschätzten 100 Millionen US-Dollar, hat nun beschlossen, etwas dagegen zu unternehmen. 

Mithilfe verschiedener NGOs aus dem Umweltbereich wurde die Kampagne „Bienen lieben Bio” ins Leben gerufen. Eines ihrer Ziele ist die Verteilung von 400.000 kostenlosen Tütchen Bioblumensamen in Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Schweden und der Tschechischen Republik. So sollen über 400.000 Quadratmeter blühende Bienenweiden geschaffen werden. 

In den Niederlanden wird der beliebte 1000 km lange, auch „Kartoffelweg” genannte, Fahrradweg, der an Bauernhöfen entlang und durch Landschaften führt, in einen „Bienenweg” umgewandelt. Über Tausend Verbraucher haben sich bereits angemeldet, die kostenlosen Blumensamen am Weg entlang auszusähen.

Der Gründer von Nature & More, Volkert Engelsmann erklärt: „Seit den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts versuchen wir zu vermitteln, dass „biologischer Anbau” viel mehr bedeutet als der bloße Verzicht auf den Einsatz von Chemikalien. Bauern in Asien, Amerika und Europa, die mit uns zusammenarbeiten, haben erkannt, dass die Zukunft der Landwirtschaft in einer Kooperation mit der Natur liegt und nicht im Kampf gegen sie. Die Bienen sind unsere Verbündeten; also lasst uns ihnen helfen.”

Für weitere Informationen > <a href="http://www.natureandmore.com" target="_blank" >www.natureandmore.com</a> und den Code „BEE“ eingeben.





(Quelle: EOSTA - Nature & More)
]]></content:encoded>
			<category>Gutes Leben</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 12:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Finanztest: Banken schludern bei Kreditberatung</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/soziales/titel/finanztest-banken-schludern-bei-kreditberatung/</link>
			<description>Berlin (15.5.12): Die Finanzaufsicht muss die Kreditberatung von Banken besser kontrollieren und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Demnach ignorierte ein Großteil der getesteten Geldinstitute ihre gesetzliche Pflicht, Kunden ein standardisiertes, individualisiertes Kreditinformationsblatt auszuhändigen. „Die Banken setzen darauf, dass keiner hinschaut. Die Regierung muss die Finanzaufsicht in die Lage versetzen, den Unternehmen auf die Finger zu hauen“, fordert vzbv-Vorstand Gerd Billen.

Erst kürzlich hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf zur Reform der Finanzaufsicht beschlossen. Dieser sieht jedoch nicht vor, den gesetzlichen Auftrag der Behörde auf den Bereich Verbraucherschutz effektiv auszuweiten. Insbesondere fehlen konkrete Aufgaben und Befugnisse, um dem erklärten Ziel gerecht zu werden, kollektive Verbraucherinteressen zu schützen.
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vzbv wird EU-Kommission über Mängel informieren

Seit Sommer 2010 haben Verbraucher einen Anspruch darauf, vor einem Vertragsschluss über das potenzielle Kreditprodukt individuell informiert zu werden, um Angebote vergleichen zu können, so der vzbv. 

Die Bundesregierung müsse nach Auffassung des vzbv dafür Sorge tragen, dass diese EU-Vorgaben eingehalten werden. Er wird deshalb die EU-Kommission über Mängel in diesem Bereich offiziell informieren. Das gilt auch für weitere Probleme, die die Zeitschrift Finanztest nun offengelegt hat, etwa fehlerhafte Schufa-Abfragen mit schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen.

Wer Transparenz scheut, hat etwas zu verbergen

Von den Banken fordert der vzbv, ihrer Informationspflicht ab sofort vollständig nachzukommen. Verbraucher sollten bei der Anfrage von Kreditangeboten darauf bestehen, ein standardisiertes Informationsblatt zu erhalten, das auf ihren individuellen Bedarf zugeschnitten ist. Verweigern sich Geldinstitute diesem Wunsch, sollten die Interessenten von einer Geschäftsbeziehung Abstand nehmen. 

„Wer Transparenz scheut, hat etwas zu verbergen. Mit solchen Leuten sollte man keine Geschäfte machen“, so Billen.




(Quelle: vzbv)]]></content:encoded>
			<category>Soziales</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 12:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kein großflächiger Gifteinsatz in deutschen Wäldern</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/oekologie/titel/kein-grossflaechiger-gifteinsatz-in-deutschen-waeldern/</link>
			<description>Berlin (15.5.12): Der NABU hat zum sofortigen Stopp des Einsatzes von Gift gegen sogenannte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Landesforstverwaltungen in Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt haben damit begonnen, per Hubschrauber großflächig Insektizide über Wäldern zu versprühen. 

Als Grund wird ein verstärktes Auftreten von Eichenprozessionsspinner, Nonne sowie dem Kleinen und Großen Frostspanner angegeben. Die Raupen dieser Schmetterlingsarten sollen durch das Fressen von Blättern und Nadeln zum Absterben der betroffenen Bäume führen. Bei den Insektiziden handelt es sich um artenunabhängig wirkende Mittel wie Karate Forst flüssig (Kontakt- u. Fraßgift) und Dimilin 80 WG (Häutungshemmer, Fraßgift).
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„Die Mittel töten nicht nur die von der Forstwirtsschaft als Schädlinge degradierten Schmetterlingsraupen, sondern auch die natürlichen Gegenspieler, wie Raupenfliegen, Schlupfwespen und Waldameisen. Der Einsatz von Gift im wertvollen und stark vernetzten Ökosystem Wald ist unverantwortlich“, kritisierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Nach Angaben der entsprechenden Ministerien werden Schutzgebiete und Gewässerbereiche von den Bekämpfungsmaßnahmen ausgenommen. Wie dies allerdings im praktischen Einsatz vermieden werden soll, so dass die Pestizide nicht ins Wasser gelangen, ist fraglich. 

Bekanntlich gibt es in den Wäldern eine Vielzahl von Quellen, Entwässerungsgräben sowie kleine und große Gewässer wie Tümpel und Seen. Die verwendeten Mittel werden vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) als „sehr giftig für Wasserorganismen“ eingestuft. Beide Präparate können in Gewässern langfristig schädliche Wirkung haben. Auch für den Menschen kann es durch Einatmen oder Verschlucken der Insektizide zu Gesundheitsschäden kommen.

Wälder in Europa müssen mit einer Vielzahl zunehmender Stressfaktoren zurechtkommen, die ihre Widerstandsfähigkeit herausfordern, wie Grundwasserabsenkungen, durch den Klimawandel verursachte Hitzeperioden und zunehmende Sturmereignisse. Massenvermehrungen von blatt- und nadelfressenden Insekten hat es schon immer gegeben. Besonders naturnahe Laubmischwälder können auf Grund ihrer Anpassungsfähigkeit gut mit den zunehmenden klimatischen Herausforderungen umgehen und sind wenig anfällig für Massenvermehrungen einzelner Insektenarten.

Der NABU rät der Forstwirtschaft dringend, zügig stabile und strukturreiche Laubmischwälder aufzubauen.]]></content:encoded>
			<category>Ökologie</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 11:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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