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		<title>GLOCALIST Medien</title>
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			<title>GLOCALIST Medien</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 11:29:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Studie: 18.000 neue Jobs in der Offshore-Windenergie</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/soziales/titel/studie-18000-neue-jobs-in-der-offshore-windenergie/</link>
			<description>Bremerhaven (3.2.12): Der forcierte Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland bringt in den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Jahr 2021 werden voraussichtlich über 33.000 Arbeitsplätze von der Offshore-Windkraft abhängen und damit rund 18.000 mehr als 2010. 

Die Zahl der Beschäftigten in kleinen und mittelgroßen Betrieben verdoppelt sich nach einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC mit dem Branchenverband WAB von gut 13.000 auf 28.000. Der Umsatz in der gesamten Wertschöpfungskette vom Planungsbüro über die Anlagenfertigung bis hin zu Spezialfirmen für Wartung und Rückbau dürfte von 5,9 Milliarden Euro (2010) auf 22,4 Milliarden Euro im Jahr 2021 steigen. Erlöse aus der Stromeinspeisung sind in dieser Summe nicht berücksichtigt.
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Den Prognosen liegt die Annahme zu Grunde, dass bis 2021 vor Deutschlands Küste Offshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von 8,7 Gigawatt errichtet sind. Die Bundesregierung hat im Rahmen der „Energiewende“ ein Ausbauziel von 10 Gigawatt bis 2021 vorgegeben. Heute in Betrieb sind Offshore-Windenergieanlagen mit einer Kapazität von 200 Megawatt.

„Die Zielmarken für die Offshore-Windenergie vor deutschen Küsten sind ambitioniert, aber zu erreichen. Das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz hat sichere Rahmenbedingungen für Investoren und Anlagenbetreiber geschaffen. Jetzt geht es vor allem darum, Probleme bei der Finanzierung der Offshore-Windparks zu lösen“, betont Norbert Schwieters, Partner bei PwC und Leiter des Bereichs Energiewirtschaft.

Während das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) seit Jahresanfang 2012 Projektentwicklern und Anlagenbetreibern eine feste Einspeisevergütung über mindestens zwölf Jahre garantiert, bleiben Finanzierungsrisiken weiter bestehen. Derzeit sind an der Finanzierung eines Windparks bis zu 16 Banken beteiligt, was häufig zu Abstimmungsschwierigkeiten und Verzögerungen führt. Zudem halten sich private Kapitalgeber wegen der schwelenden Euro-Schuldenkrise mit Zusagen zurück.

„Zwar hat die KfW mittlerweile ein Offshore-Förderprogramm im Volumen von fünf Milliarden Euro aufgelegt, doch können mit dieser Summe nur etwa zehn Windparks realisiert werden. Weitere Initiativen der öffentlichen Hand wären daher wünschenswert, auch für Infrastruktur wie zum Beispiel Häfen“, kommentiert Ronny Meyer, Geschäftsführer der WAB.

Offshore-Dividende ist breit gestreut

Von der staatlichen Unterstützung für den Ausbau der Offshore-Windenergie würden nicht nur Unternehmen an küstennahen Standorten, sondern auch im küstenfernen Binnenland profitieren. Das gilt insbesondere für den Bereich Anlagenbau, auf den etwa 60 Prozent der Erlöse in der Offshore-Wertschöpfungskette entfallen. So sind in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg mit knapp 40 Prozent aller Offshore-Anlagenhersteller kaum weniger Unternehmen vertreten als in den Küstenländern (Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern), die zusammen auf einen Anteil von gut 42 Prozent kommen. Dabei sind im Binnenland vor allem Zulieferbetriebe angesiedelt, während die Fertigung großer Komponenten (z.B. Fundamente oder Rotorblätter) aufgrund logistischer Herausforderungen und hoher Transportkosten an küstennahe Standorte gebunden ist.




(Quelle: WEB)]]></content:encoded>
			<category>Soziales</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 11:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Consense Messe für nachhaltige Bauwirtschaft</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/vermischtes/titel/consense-messe-fuer-nachhaltige-bauwirtschaft/</link>
			<description>Stuttgart (3.2.12): Die internationale Fachmesse und Kongress für nachhaltiges Bauen, Investieren...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der kurze Draht zu Experten, Austellern, Kongress- und Messebesuchern ist ein Markenzeichen der Consense. In fünf Jahren haben sich die internationale Fachmesse und Kongress für nachhaltiges Bauen, Investieren und Betreiben zu einer festen Größe entwickelt. 

Hier treffen namhafte Hersteller auf ausgewiesene Fachleute und diskutieren drängende Fragen sowie zukunftsweisende Lösungsansätze. Von 19. - 20. Juni 2012 sind Messe Stuttgart und Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB wieder Gastgeber der einzigartigen Plattform und setzen auf eine weiter steigende Internationalisierung.
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Die Consense findet 2012 zum fünften Mal statt und belegt: Das Thema Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor geworden. Die hohe Resonanz der Besucher unterstreicht die Bedeutung, die Bau- und Immobilienwirtschaft dem Thema beimessen. Allen voran die Gruppe der Architekten, Planer und Ingenieure, gefolgt von Investoren und Projektsteuerern, die zu den wesentlichen Gästen der Veranstaltung gehören. Namhafte Austeller haben für 2012 bereits ihr Kommen zugesagt, darunter Hochtief, BASF, Goldbeck und Leonhard Weiß sowie die Hersteller Caparol, Keimfarben und Upofloor Oy. Zum dritten Mal ist die Sonderschau „Consense Material“ von raumPROBE am Start. Sie gibt einen Überblick über die ganze Bandbreite innovativer Materialien, die in und am Bau eingesetzt werden können. 
 
Der internationale Kongress wird von der DGNB gestaltet und organisiert. Im Plenum lassen sich Vordenker und kompetente Köpfe der Bau-, Betreiber- und Immobilienwirtschaft erleben. Unter anderem hat für dieses Jahr der frühere Klima-Generalsekretär der Vereinten Nationen Yvo de Boer sein Kommen zugesagt. Heute ist er als Berater bei KPMG tätig und spricht bei der Consense zum Themenkomplex der „Nachhaltigen Gesellschaft“. Freuen dürfen sich die Kongressteilnehmer zudem auf Ken Yeang, der Vorreiter ökologischen Designs in der Architektur – sowohl von Städten als auch von Wolkenkratzern. Die Möglichkeit, einzelne Themen konzentriert zu vertiefen, bieten begleitende Workshops, die auf die unterschiedlichen Zielgruppen abgestimmt sind. 

Ein Höhepunkt von Fachmesse und Kongress ist die Verleihung von DGNB Zertifikaten und Vorzertifikaten für besonders herausragend geplante Objekte und Quartiere. Diese findet auch in diesem Jahr öffentlich statt. Die DGNB organisiert exklusiv die begleitende Sonderschau „DGNB International“. Hier lässt sich anhand von konkreten Projekten Schritt für Schritt nachvollziehen, wie das DGNB System in verschiedenen Ländern adaptiert und angewendet wird.


Web > <a href="http://www.dgnb.de" target="_blank" >www.dgnb.de</a>



(Quelle: DGNB)
]]></content:encoded>
			<category>Vermischtes</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 11:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Entwicklung Fonds der Nachhaltigkeit 2011</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/wirtschaft/titel/entwicklung-fonds-der-nachhaltigkeit-2011/</link>
			<description>Ostrich-Winkel/Dortmund (3.2.12): Die Entwicklung von Fonds der Nachhaltigkeit weist für 2011 eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit Stichtag 31. Dezember 2011 waren nach Informationen des Sustainable Business Institute (SBI) insgesamt 357 nachhaltige Publikumsfonds in Deutschland, Österreich bzw. der Schweiz zum Vertrieb zugelassen. 

Die 357 Fonds waren mit rund 30 Mrd. Euro investiert. Ende 2010 registrierte das SBI 354 Fonds, die mit insgesamt ca. 34 Mrd. Euro investiert waren.
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Das Sustainable Business Institute (SBI) berücksichtigt nach Eigenangaben alle Fonds, die angeben, in besonderer Weise soziale, ökologische oder auch ethische Kriterien zu berücksichtigen. Das SBI stützt sich dabei auf Angaben in den Fondsprospekten und Factsheets der Fondsgesellschaften. Dies meint im wesentlichen nach unüberprüften Eigenangaben.

Ecoreporter hat sich nur die Entwicklung Deutschland angesehen und spricht von einem schrumpfenden Markt. So "bilanziert" Ecoreporter: Die nachhaltigen Investmentfonds in Deutschlands haben 2011 sowohl beim Gesamtvolumen in Euro als auch von der Fondsanzahl her abgenommen. Ende 2010 waren noch 32,4 Milliarden Euro in solchen Fonds angelegt, am 31.Dezember 2011 waren es 28,1 Milliarden Euro ein Minus von zwölf Prozent.

Insgesamt wurden 2011 36 Fonds neu in das Fondsuniversum der SBI-Fondsdatenbank aufgenommen. Diese Fonds wurden entweder neu aufgelegt, haben ihre Strategie als auf "Nachhaltigkeit" orientiert erklärt haben oder waren bereits in anderen Ländern zugelassen. Ende 2011 waren diese Fonds mit ca. 2,5 Mrd. Euro investiert. 33 Fonds wurden seit Beginn des Jahres geschlossen oder mit anderen Fonds zusammengelegt.

Dazu Jörg Weber von Ecoreporter: Insgesamt waren Ende 2011 in Deutschland 289 Nachhaltigkeitsfonds zum Vertrieb zugelassen. Ein Jahr zuvor waren es noch 306 Fonds. "Einige Nachhaltigkeitsfonds wurden im vergangenen Jahr mit anderen fusioniert, andere mangels Anlagevolumen eingestellt", erläutert Ecoreporter Chefredakteur Jörg Weber. Das geschrumpfte Volumen führt er vor allem darauf zurück, dass die in den Fonds enthaltenen Aktien Kursverluste hinnehmen mussten: "Die Anleger haben sich nicht von ihren nachhaltigen Fonds getrennt", sagt Weber. 

153 der 289 nachhaltigen Fonds sind reine Aktienfonds. Sie verloren über das Jahr im Schnitt 14,4 Prozent an Wert.

Zurück der Blick auf Deutschland, Österreich und der Schweiz vom SIB, wo sich ein ähnliches Bild und Erklärungsmuster abzeichnet: 18,2 Mrd. Euro waren in 197 Aktienfonds investiert. Die Performance der Aktienfonds, die bereits Ende 2010 aufgelegt waren, war sehr unterschiedlich: Sie lag in 2011 zwischen plus 11 % und minus 60 %. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Aktienfonds sehr stark unterscheiden: Zu diesen Fonds gehören sowohl breit aufgestellte internationale Fonds als auch spezialisierte Fonds mit regionalem Fokus sowie Technologie- und Themenfonds. 5,5 Mrd. Euro waren in 53 Rentenfonds investiert. Die Performance der Rentenfonds, die bereits Ende 2010 aufgelegt waren, lag in 2011 zwischen plus 19 % und minus 11 %. 4,6 Mrd. Euro waren in 60 Mischfonds und ca. 570 Mio. Euro in 17 Dachfonds investiert. Die Performance der Mischfonds, die bereits Ende 2010 aufgelegt waren, lag in 2011 zwischen plus 8 % und minus 41 %. Die Performance der Dachfonds, die Ende 2010 aufgelegt waren, lag zwischen minus 0,5 % und minus 23 %. Bei den Misch- und auch den Dachfonds ist zu berücksichtigen, dass der Aktienanteil unterschiedlich hoch ist mit entsprechenden Auswirkungen auf Rendite und Risiko.

In Summe: Auch die Welt der nachhaltigen Finanz wurde von der Krise erfasst. Aber man sollte auch mal genau nachschauen, ob nicht jene Fonds zu diesem Performanceverlust geführt haben, die eigentlich gar nicht nachhaltig sind und Nachhaltigkeit nur im Titel führen. Denn Grundlage sind die Eigenangaben der jeweiligen Fondsbetreiber. Hier braucht es tatsächlich eine externe, unabhängige Überprüfung.




(Quellen: SIB, Ecoreporter)
]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hochschulperle Februar</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/gutes-leben/titel/hochschulperle-februar/</link>
			<description>Essen (3.2.12): Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zeichnet das interkulturelle...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Er würdigt damit ein durchdachtes studentisches Engagement für zukünftige Kommilitonen aus dem Ausland. Nachahmenswert bewertet der Stifterverband den Ansatz, die Monate zwischen Zulassung und Anreise zum Studienbeginn durch eine qualifizierte Online-Betreuung zu überbrücken und damit den Studienaufenthalt sprachlich, fachlich und soziokulturell vorzubereiten.
 
Unter dem Motto ‚Engagiert Grenzen überschreiten’ qualifiziert und engagiert die Folkwang Universität Studierende höherer Semester als interkulturelle Mentoren mit besonderem Augenmerk auf die Online-Betreuung. Die Qualifikation wird zertifiziert und mit Credit Points honoriert. 
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Die Mentoren unterstützen die ausländischen Studierenden nicht nur mit praktischen Hinweisen zu Einreisevisa, Studienordnung oder Unterkünften, sondern führen die Gäste auch in das Hochschulleben und die studentische Gemeinschaft ein.
 
Die Jury des Stifterverbandes macht mit der Wahl zur Hochschulperle auf die zahlreichen Vorteile dieses innovativen Ansatzes für alle Beteiligten aufmerksam: Studentische Mentoren machen erste didaktische Erfahrungen im Bereich E-Learning, ebenso wie ihre Mentees erfahren sie eine Schulung ihrer interkulturellen und sozialen Kompetenzen, die Hochschule präsentiert sich weltoffen, Eingliederungs- und Orientierungsprobleme treten kaum mehr auf. 

Das Modellprojekt wurde bereits zwei Jahre vom DAAD gefördert. Fast alle der jeweils 80 bis 90 aus dem Ausland kommenden Studienanfänger haben das Angebot zuletzt wahrgenommen. Inzwischen ist das Konzept so erfolgreich, dass sich mit der Bürgerschaftlichen Stiftung zur Förderung der Folkwang Universität der Künste auch eine Ausweitung auf ein Mentoring aller Erstsemester finanzieren lässt.
 
 


(Quelle: Stifterverband Deutsche Wissenschaft) ]]></content:encoded>
			<category>Gutes Leben</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Forderung: 1 Milliarde für Nachhaltigkeitsforschung</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/politik/titel/forderung-1-milliarde-fuer-nachhaltigkeitsforschung/</link>
			<description>Berlin (3.2.12): 2012 ist das Wissenschaftsjahr und NGOs fordern mehr Geld für die Forschung zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Bundesforschungsministerin Annette Schavan aufgefordert, die Forschungspolitik in Deutschland stärker am Motto des Wissenschaftsjahres 2012 – „Zukunftsprojekt Erde“ – auszurichten. 

Dafür sei es notwendig, jährlich rund eine Milliarde Euro für eine gesellschaftsorientierte Forschung zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen umzuwidmen. Mittel in dieser Größenordnung seien nötig, um vorhandene Defizite in der Wissenschafts- und Forschungspolitik auszugleichen. 
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„Die zunehmende Drittmittel- und Exzellenzorientierung hat den Blickwinkel der Wissenschaft stark verengt. Auf drängende Fragen zur Energie- und Mobilitätswende oder zu neuen ökonomischen Konzepten in der Finanzkrise fehlen gesellschaftlich angemessene Antworten. Die zu starke Technikfixierung führt dazu, dass Gefahren und Risiken neuer Technologien oft ausgeblendet werden“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger bei einer Pressekonferenz in Berlin.

Forschungsministerin Annette Schavan und die Bundesländer müssten dringend gegensteuern und die Forschung stärker als bisher an den Prinzipien der Nachhaltigkeit ausrichten. Die notwendigen Mittel dafür müssten aus anderen, nicht zukunftsfähigen Bereichen umgeschichtet werden. Statt beispielsweise im Energiebereich 2012 rund 150 Millionen Euro in die Kernfusion zu stecken, müssten Forschungen zur Dezentralisierung des Stromnetzes und zur Steigerung der Energieeffizienz verstärkt gefördert werden. 

Vermehrt müssten Bundesforschungsgelder außerdem in die ökologische Transformation der Landwirtschaft anstatt in die sogenannte „grüne Gentechnik“ fließen. Im Verkehrsbereich seien Forschungen zur Reduzierung des Pkw-, Lkw- und Flugverkehrs weitaus zukunftsweisender als beispielsweise die Elektromobilitätsforschung, die das Ministerium 2012 mit etwa 200 Millionen Euro fördern wolle.

Prof. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal-Instituts für Umwelt, Klima, Energie und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des BUND: „Dass sich erstmalig ein großer Umweltverband so aktiv in die wissenschaftspolitische Debatte einbringt, ist ein wichtiger Schritt zu einer Wissenschaftspolitik, die den Interessen der Zivilgesellschaft dient und nicht allein von Einzelgruppen und ökonomischen Interessen gesteuert wird. Forschungsthemen müssen pluralistisch festgelegt werden, für unkonventionelle und kontroverse Positionen muss genügend Raum bleiben."




(Quelle: BUND)]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Umweltwirtschaftsbericht: Deutschland wächst nachhaltiger</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/wirtschaft/titel/umweltwirtschaftsbericht-deutschland-waechst-nachhaltiger/</link>
			<description>Berlin (1.2.12): Mit dem Umweltwirtschaftsbericht 2011 wird zum zweiten Mal nach 2009 ein Bericht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Umweltwirtschaft ist eine Querschnittsbranche, die Unternehmen umfasst, die Umweltschutzgüter und -dienstleistungen produzieren und anbieten. 

Der Bericht dokumentiert ihre kontinuierlich zunehmende Bedeutung innerhalb der deutschen Wirtschaft und bestätigt die Vorreiterrolle deutscher Unternehmen auf diesem Gebiet. 
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Die Produktion von Umweltschutzgütern in Deutschland ist weiter überdurchschnittlich gewachsen und erreicht inzwischen ein Produktionsvolumen von fast 76 Milliarden Euro. Mit einem Welthandelsanteil von 15,4 Prozent liegt Deutschland auf einem Spitzenplatz beim Export von Umweltschutzgütern. 

Nach jüngsten Berechnungen gibt es knapp 2 Millionen Beschäftigte in der Umweltwirtschaft – ein neuer Höchststand.

Zugpferd dieser dynamischen Entwicklung waren und bleiben die erneuerbaren Energien, die gerade versucht wird von FDP & CO versenkt zu werden. Auch während der weltweiten Wirtschaftskrise legte dort die Güterproduktion zu – und zwar gegen den allgemeinen Trend. Der Weltmarkt für umweltfreundliche Energietechnologien soll sich nach einer Prognose von Roland Berger bis 2020 fast vervierfachen, für die erneuerbaren Energien wie Photovoltaik, Solarthermie, Biogasanlagen und Windenergie werden jährlich weltweite Wachstumsraten des Umsatzes von 15 bis über 30 Prozent erwartet – eine große Chance für deutsche Unternehmen.

Die Zukunftsdynamik nachhaltiger Produktion wird durch ein weiteres interessantes Ergebnis unterstrichen: In der Umweltwirtschaft wird außergewöhnlich häufig, intensiv und kontinuierlich geforscht. Fast 80 Prozent der Produktionsbereiche in der Umweltbranche sind besonders forschungs- und wissensintensiv. Ziel ist, Innovations- und Umweltpolitik sinnvoll zu verzahnen und gleichzeitig neue Märkte für Umwelttechnologien zu erschließen – ein wichtiges Thema im Wissenschaftsjahr 2012.

Der Umweltwirtschaftsbericht zeigt: Deutschland hat bei der ökologischen Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft schon viel erreicht: Zwischen 1990 und 2010 stieg die Energieproduktivität um 38,6 Prozent, die Rohstoffproduktivität sogar um 46,8 Prozent. Erfreuliche Entwicklungen gab es auch bei den Luftschadstoffemissionen: Gegenüber 1990 konnten sie im Berichtzeitraum um 56,4 Prozent verringert werden. Bei der Verwertung von Abfällen und seiner umweltfreundlichen Beseitigung ist Deutschland ebenfalls Vorbild: Rund 90 Prozent der Bauabfälle und 63 Prozent der Siedlungs- und Produktionsabfälle werden bereits recycelt.



(Quelle: UBA)]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 10:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Steht nachhaltiger Tourismus vor Boom?</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/wirtschaft/titel/steht-nachhaltiger-tourismus-vor-boom/</link>
			<description>Zürich (1.2.12): Ja, wenn es nach einer aktuellen Studie der Bank Sarasin geht. Noch ist der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Spezialanbieter von "nachhaltigem" Tourismus sind mit einem Marktanteil von etwa einem Prozent nach wie vor Nischenplayer. 

Doch wer nachhaltige Angebote anbietet, ist im Vorteil: Nachhaltige Spezialveranstalter verzeichnen ein deutlich stärkeres Wachstum als die Gesamtbranche. Dies belegt der erstmals erschienene Nachhaltigkeits-Branchenreport der Bank Sarasin zur Tourismusindustrie. 
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Der Report „Auf die sanfte Tour“ beleuchtet die aktuelle Struktur dieser heterogenen Industrie, deren Anstrengungen im Bereich Nachhaltigkeit noch in den Kinderschuhen stecken. Er ortet die Trends der kommenden Jahre und identifiziert mögliche Gewinner. Hier zeigt sich auch die Schwäche der Studie, die offensichtlich einen best-in-class Ansatz verfolgt, denn es finden sich als Exponenten der Nachhaltigkeit Accor, Starbucks und Kuoni. 

Ungewollt hat aber die Studie doch recht, denn der nachhaltige Tourismus von Familienbetrieben und Kleinunternehmen boomt tatsächlich und dies dürfte der Konsument ehr im Blick haben und verstehen, wenn von nachhaltigem Tourismus die Rede ist.

Deshalb hat die Bank Sarasin recht, wenn sie ausführt: "Nachhaltiger" Tourismus ist ein Trend mit viel Potenzial. Dabei muss der "nachhaltige" Tourismus anspruchsvollen Standards genügen. Das bedeutet beispielsweise, dass die Reisen mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln erfolgen, die Unterkünfte eine hohe Energieeffizienz aufweisen, die Angestellten und Zulieferer existenzsichernde Löhne erhalten und in der Küche lokale, umweltschonend angebaute Produkte verarbeitet werden. Damit wird die lokale Wirtschaft gefördert und die lokalen Traditionen bewahrt.

Nachhaltige Anbieter profitieren von Nachfrage

Die Tourismusbranche ist relativ wenig konsolidiert: Sie reicht von Reiseveranstaltern über Kreuzfahrtreedereien und Kasinobetreiber bis hin zu den Hotel- und Restaurantketten. Wenn man von "nachhaltigem" Tourismus spricht, sind meistens nur Hotels, Restaurants und Reiseveranstalter gemeint. In diesem Bereich steigt die Nachfrage der Konsumenten nach nachhaltigen Angeboten: Nachhaltige Spezialveranstalter konnten im Jahr 2011 um elf Prozent zulegen, während die Gesamtbranche nur etwas über einem Prozent wachsen konnte. Und es besteht weiteres Potenzial: Rund ein Viertel der Ferienreisenden würde gerne "nachhaltige Ferien" buchen. Hotels und Reiseveranstalter, die nachhaltige Angebote haben, profitieren aber auch von der größeren Kundentreue: Sozial und ökologisch positionierte Hotels weisen mehr Stammgäste auf als konventionelle Anbieter.

Kunden tun sich schwer mit Label-Dschungel

Doch noch fehlt es der Branche an einheitlichen Nachhaltigkeitsstandards, die dem Kunden die klare Orientierung ermöglichen. Weltweit gibt es zwar bereits über 100 Nachhaltigkeitslabels, deren Wert respektive die Leistungen, die dafür verlangt werden, wenig konkret sind. 

Nur ein Bruchteil der Unternehmen ließ sich bislang mit einem Nachhaltigkeits-Label zertifizieren. Insofern steht der "nachhaltige" Tourismus noch am Anfang seiner Ausbreitung. Für seine Förderung wäre es sinnvoll, dass sich die Branche auf ein oder wenige anerkannte Labels einigen würde und damit dem Kunden analog zum Bio- oder Fair Trade Label bei Konsumprodukten einen verbindlichen Wegweiser anbieten könnte, so Sarasin in seiner Empfehlung. Eine Empfehlung, die auch sinnvoll wäre für die nachhaltige Finanzbranche, wo sich gerade große Player gerne dagegen wehren.





(Quelle: Bank Sarasin)]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 10:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Aufruf zur Mitarbeit an DIN-Norm für Umweltmanagement</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/vermischtes/titel/aufruf-zur-mitarbeit-an-din-norm-fuer-umweltmanagement/</link>
			<description>Berlin (1.2.12): Die Internationale Norm ISO 14001 „Umweltmanagementsysteme – Anforderungen mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein deutsches Spiegelgremium unter dem Dach des DIN Deutsches Institut für Normung e. V. verfolgt die internationale Arbeit und bringt die deutschen Interessen in die Überarbeitung der Norm ein. Dieser Arbeitsausschuss steht weiteren Mitarbeitern offen. 

Experten zum Beispiel aus Unternehmen, Wissenschaft, von Behörden oder Verbraucher- bzw. Umweltorganisationen können sich beim Normenausschuss „Grundlagen des Umweltschutzes“ (NAGUS) des DIN melden.
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Zu den zentralen Themenbereichen, die überarbeitet werden sollen, zählt beispielsweise die Betrachtung der kompletten Wertschöpfungskette - statt wie bisher nur der Organisation selbst. 

Zudem sollen besonders die Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Unternehmen in der Norm Beachtung finden. Bei der Überarbeitung wird deshalb ein besonderes Augenmerk auf Anwenderfreundlichkeit und einfache, verständliche Formulierungen gelegt.

In Deutschland sind rund 6.000 Unternehmen und Organisationen gemäß ISO 14001 zertifiziert. 


Web > <a href="http://www.nagus.din.de" target="_blank" >www.nagus.din.de</a>]]></content:encoded>
			<category>Vermischtes</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 10:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Solarstrom kann Börsepreis Strom bis zu 10% senken</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/soziales/titel/solarstrom-kann-boersepreis-strom-bis-zu-10-senken/</link>
			<description>Berlin/Saarbrücken (1.2.12): Solarstrom senkt die durchschnittlichen Preise an der EPEX-Strombörse...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Insgesamt beläuft sich der Preissenkungseffekt für das Jahr 2011 demnach auf 520 bis 840 Millionen Euro – was einer Preisminderung von vier bis sechs Euro pro Megawattstunde entspricht. 

„Es wird viel über die Kosten des Solarstroms geredet“, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. „Die IZES-Studie zeigt, dass Solarstrom bereits heute auch entlastende Preiseffekte hat.“
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Grund für den Preissenkungs-Effekt: Solarstrom wird zu Spitzen-Nachfragezeiten erzeugt – tagsüber, wenn Strom an der Börse am teuersten ist. Die IZES-Studie belegt, dass mit dem wachsenden Zubau an Solarstrom die Preise für sogenannten Peak-Strom (Peak = Spitze) in den Jahren 2007 bis 2011 kontinuierlich gesunken sind. Peak-Strom wird im Spothandel an der EPEX-Börse gehandelt, in der Zeit von 8.00 bis 20.00 Uhr. Der Spothandel setzt den Preis für den gesamten Stromhandel in Deutschland, also auch für den Terminmarkt und OTC („Over the counter“)-Geschäfte.

Der preissenkende Effekt kommt derzeit vor allem Großhändlern und Großverbrauchern zugute, die ihren Strom am Spotmarkt beziehen. Für die stromintensive Industrie entsteht somit durch den Solarstrom eine lukrative Win-Win-Situation. Zum einen profitiert sie von den günstigen Einkaufspreisen an der Strombörse, zum anderen wird sie größtenteils von der Zahlung der EEG-Umlage befreit.

Die privaten Verbraucher hingegen spüren von den kostensenkenden Effekten nichts. Im Gegenteil: Für sie verteuert sich die EEG-Umlage, weil sie für die Differenzkosten zwischen billigem Peak-Strom und garantierter Einspeisevergütung aufkommen müssen. Würde man die preissenkende Wirkung der Photovoltaik hingegen bei der Berechnung der EEG-Umlage berücksichtigen, entspräche dies einer Entlastung der Verbraucher-Stromtarife in Höhe von rund 0,15 Cent pro Kilowattstunde.





(Quelle: BSW-Solar)]]></content:encoded>
			<category>Soziales</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 10:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>HfG Karlsruhe verleiht Myschkin-Preis</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/kultur/titel/hfg-karlsruhe-verleiht-myschkin-preis/</link>
			<description>Karlsruhe/Paris (1.2.12): Das Gründungskomitee des Myschkin-Preises der HfG Karlsruhe trägt sehr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit ihm sollen kulturschöpferische und ethische Leistungen geehrt werden, deren Urheber sich durch vorbildhafte Beiträge zur Schaffung eines Klimas der Generosität  hervorgetan haben. 

Bei der erstmaligen Vergabe des Preises hat das Komitee den Aspekt des „advokatorischen Humanismus“ in den Mittelpunkt gestellt: Durch den engagieren sich Einzelne gleichsam als Anwälte von Mitlebenden, denen aus diversen Gründen das Eintretenkönnen für ihre eigenen Interessen verwehrt ist.
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Die Trägerorganisation des Myschkin-Preises hat die Form eines Freundeskreises, in dem Mitwirkende auf der Grundlage gemeinsamer Wert- und Zielvorstellungen willkommen sind.

Die ersten Preisträger sind: Stéphane Hessel, Martin Balluch und Gaetano Benedetti. 

Der Träger des Myschkin-Preises 2012 für sein Lebenswerk ist der französische Diplomat und Schriftsteller Stéphane Hessel. Der Myschkin-Preis 2012 für ein work in progress, der mit einer Preissumme von 50.000 Euro ausgestattet ist, wird an den österreichischen Tierrrechte-Aktivisten Martin Balluch verliehen. 

Ein Sonderpreis geht in diesem Jahr an den italienischen Psychiater Gaetano Benedetti für seine lebenslange Bemühung um das Verständnis und die Behandlung schizophrener Erkrankungen.
 
Die Laudatio auf Stéphane Hessel wurde von Daniel Cohn-Bendit  halten. Der Philosoph Thomas Macho hierlt die Preisrede für Martin Balluch und die Psychoanalytikerin Elisabeth Roudinesco würdigte Gaetano Benedetti.
 ]]></content:encoded>
			<category>Kultur</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 09:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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