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		<title>GLOCALIST Medien</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 01 Sep 2010 15:20:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Ausbau der europäischen Stromnetze gefordert</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/oekologie/titel/ausbau-der-europaeischen-stromnetze-gefordert/</link>
			<description>Berlin (1.9.10): Europas Stromnetze müssen massiv ausgebaut werden, wenn die EU-Wachstumsziele für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Heute wurden die Ergebnisse regionaler Studien zur Entwicklung der Energiesysteme in Europa vorgestellt. Fazit: es gibt noch viel zu tun. So ist beispielsweise in Italien bis 2050 ein Ausbau der Stromnetze um bis zu 170 Prozent im Vergleich zu heute notwendig, um den Stromtransport von zukünftigen Standorten erneuerbarer Stromerzeugung im Süden in die Nachfragezentren im Norden zu gewährleisten. 

Dies ist ein beispielhaftes Ergebnis der regionalen Studien des EU-Projekts SUSPLAN, die jetzt vorgestellt wurden. Das Projekt untersucht die Energiesysteme in neun europäischen Regionen und entwickelt Szenarien zur verstärkten Integration erneuerbarer Energien. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ist einer von 16 SUSPLAN-Projektpartnern aus 12 Ländern.

Während die Studienergebnisse deutlich zeigen, dass in vielen europäischen Regionen langfristig ein massiver Ausbau der Stromnetze notwendig ist, stellt sich die Situation bei den Gasnetzen anders dar: Energieeffiziente Wohnhäuser lassen den Heiz- und damit verbunden auch den Gasbedarf deutlich sinken. Das steht einer Erweiterung der Gasnetze entgegen. So wird beispielsweise in Spanien die Gasnachfrage der Haushalte ab 2020 wesentlich geringer ausfallen als angenommen. Schon ab 2020 ist dort daher kein weiterer Ausbau der Gasinfrastruktur notwendig. 
Ähnlich verhält es sich in Österreich: Hier wird aufgrund des sinkenden Gasbedarfs der Haushalte nach 2030 keine Erweiterung der Gasinfrastruktur erforderlich sein.

Die Weiterentwicklung der Energiesysteme ist ein langfristiger Prozess. Daher erarbeiten die SUSPLAN-Projektpartner entsprechende Strategien für den Zeitraum 2030 bis 2050. Basierend auf einem ganzheitlichen Ansatz werden Strom- und Gas- beziehungsweise Wärmeinfrastruktur zusammenhängend betrachtet. Um bis 2050 möglichst viele erneuerbare Ressourcen integrieren zu können, ist es bereits heute notwendig, den Umbau der Energiesysteme einzuleiten. Dafür gibt SUSPLAN unter anderem durch die regionalen Fallstudien entscheidende Impulse. Darauf aufbauend werden in weiteren Studien jetzt länderübergreifende Energieinfrastrukturen untersucht. Alle Ergebnisse des SUSPLAN-Projekts werden auf einer internationalen Konferenz am 7. Dezember in Berlin vorgestellt. Siehe dazu: www.susplan.eu.
]]></content:encoded>
			<category>Ökologie</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 15:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>SHARP baut Solargeschäft aus: + 65,7 %</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/wirtschaft/titel/sharp-baut-solargeschaeft-aus-657/</link>
			<description>Hamburg (1.9.10): Sharp kann auch im ersten Quartal 2010 an den Erfolg des Geschäftsjahres 2009...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Anteil des Solargeschäfts innerhalb des Gesamtunternehmens 7,8 Prozent - ein Wert, der langfristig noch zunehmen soll: "Photovoltaik ist eines unserer Kerngeschäftsfelder", so Peter Thiele, Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe (SESE).

Massive Investitionen in Kapazitätsausbau

Bereits im Februar 2011 will der Solarpionier die Produktionskapazität für kristalline Solarmodule im walisischen Wrexham, UK, von derzeit 250 auf 500 Megawatt verdoppeln. Im Rahmen eines Joint Venture mit Enel und STMicroelectronics wird Sharp zudem in der zweiten Jahreshälfte 2011 die Dünnschichtproduktion in Italien mit einer Anfangskapazität von 160 Megawatt aufnehmen. 

Seit März 2010 produziert Sharp bereits in der weltweit ersten Gigawatt-Dünnschicht-Fabrik in Sakai Dünnschichtmodule. Die Produktionskapazität beträgt 160 Megawatt und kann auf 1.000 Megawatt im Jahr ausgebaut werden. 

Trotz Änderungen der Förderungsbedingungen in wichtigen europäischen Märkten erwartet Sharp auch für die nächsten Jahre eine Steigerung des Absatzes.

Technologische Weiterentwicklungen

Auf der 25. EU PVSEV vom 6. bis 9 September in Valencia präsentiert Sharp in Halle L3 Stand A22 mit einem Triple Junction Dünnschichtmodul die zukünftige Generation der Dünnschichttechnologie: Zwei amorphe und eine mikrokristalline Schicht erzielen einen Wirkungsgrad von zehn Prozent. Daneben zeigt der Solarpionier semitransparente See-Through-Module mit einer Lichtdurchlässigkeit von 10, 20 und 30 Prozent.

"Wir investieren stark in diese Zukunftstechnologie und sehen weltweit und gerade auch für Europa noch großes Potenzial. Sharp baut derzeit die europäische Produktion aus, um diesen wichtigen Markt auch in Zukunft optimal bedienen zu können", so Peter Thiele weiter. ]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 14:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausbildungsquote Evonik über Branchenschnitt</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/soziales/titel/ausbildungsquote-evonik-ueber-branchenschnitt/</link>
			<description>Essen (1.9.10): Mit berechtigter Freude verkündet Evonik, dass seine Ausbildungsquote mit rund 9%...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im September 2010 beginnen wieder rund 600 junge Menschen eine Ausbildung bei Evonik Industries. Damit hält der Konzern sein bisheriges hohes Ausbildungsniveau und zeigt auch in die richtige Richtung, nämlich auf Ausbildung und Herstellung von Chancengerechtigkeit zu setzen.
Die Ausbildungsquote von Evonik liegt bei neun Prozent – und damit deutlich über dem Industriedurchschnitt in Deutschland von 6,5 Prozent. 

Insgesamt bildet Evonik an 23 deutschen Standorten in mehr als 40 anerkannten Ausbildungsberufen aus: vom Anlagenmechaniker bis zur Chemielaborantin, von der Immobilienkauffrau bis zum Kraftwerker. Rund 2.300 Auszubildende werden in den deutschen Konzerngesellschaften von Evonik auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet. 

Ein besonderer Schwerpunkt bei allen Ausbildungsberufen im Konzern liegt künftig auf dem Thema Corporate Responsibility (CR), das in allen Ausbildungswegen im Unternehmen als integrativer Bestandteil verankert ist. "Wir können gar nicht früh genug damit anfangen, unseren künftigen Mitarbeitern zu vermitteln, was Unternehmensverantwortung - Corporate Responsibility – bedeutet", erklärte Evonik Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Ralf Blauth.

Dazu sind im Konzern in einer Pilotphase fünf praxisnahe Teilprojekte aufgelegt worden, die jetzt erfolgreich zum Abschluss gekommen sind. Die Projekte – drei im Geschäftsfeld Chemie sowie jeweils eins in den Geschäftsfeldern Energie und Immobilien – folgen den drei Dimensionen der CR-Strategie von Evonik: Prozesse, Mitarbeiter und Geschäft. 

Beispiel Prozesse: Hier haben sich Auszubildende der Evonik Goldschmidt GmbH in Essen unter der Überschrift „Umweltschutz“ mit der Frage beschäftigt, wie sich in ihrer Ausbildungsumgebung Kühlwasser einsparen lässt. Nach Themenidentifizierung und Projektplanung erfolgte die Umsetzung bis hin zu einer konkreten Lösung. Die bestand in diesem Fall darin, nicht laufend neues Frischwasser zu verwenden, sondern das Kühlwasser einem Kreislauf zuzuführen und so die Ressource Wasser effizienter zu nutzen.

In Summe, darf sich die Branche Vorbild nehmen. Jetzt noch Chancen für Frauen und Ältere würden das Bild abrunden.]]></content:encoded>
			<category>Soziales</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 14:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>KPMG-Studie: Milliardenschäden durch Computerkriminalität</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/wirtschaft/titel/kpmg-studie-milliardenschaeden-durch-computerkriminalitaet/</link>
			<description>Düsseldorf (1.9.10): Eine KPMG-Studie hat errechnet: Jedes vierte Unternehmen in Deutschland war in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Einer KPMG-Umfrage unter 500 Unternehmer zufolge stufen 86 Prozent der Unternehmen e-Crime inzwischen als große Gefahr ein, allen voran die Stützen der deutschen Industrie, der Maschinenbau und die Automobilindustrie. 

Unter e-Crime werden wirtschaftskriminelle Handlungen unter Einsatz von Computer- oder Kommunikationssystemen verstanden. Mit der zunehmenden Präsenz solcher Systeme in unserer Unternehmenswelt und der voranschreitenden globalen Vernetzung wachsen auch die Angriffsflächen der Unternehmen. KPMG-Partner Alexander Geschonneck, Leiter des Bereichs Forensic Technology: "Vor allem dort, wo es viel zu holen gibt, treten die häufigsten Delikte auf. Wertvolle Konstruktionsunterlagen können mit dem Handy abfotografiert, Millionen von Kunden- und Mitarbeiterdaten ausgespäht und bequem auf einem USB-Stick oder einem iPod in der Westentasche transportiert werden."

Häufigstes Delikt ist der Diebstahl von Kunden- oder Arbeitnehmerdaten. 61 Prozent der von e-Crime betroffenen Unternehmen waren in den letzten drei Jahren Opfer von Datenraub. Ein weiteres hohes Risiko ist mit dem Diebstahl von geschäftskritischem Know-how verbunden: Jedes zweite Unternehmen (52 Prozent) war davon betroffen.

Enorme Schadenshöhen

Erstmals wurde in dieser Studie eine differenzierte Betrachtung der Schadenshöhen vorgenommen. Anders als in früheren Untersuchungen wurden nicht nur Angaben zu Schäden durch Systemausfälle gemacht, sondern auch der betriebswirtschaftliche Verlust beziffert. 

Die in der KPMG-Studie ermittelten Schadenshöhen bei e-Crime-Delikten können pro Einzelfall viele Millionen Euro betragen. Das gilt vor allem für die Verletzung von Schutz- und Urheberrechten, das Ausspähen von geschäftskritischen Unternehmensinformationen und Datendiebstahl. Geschonneck: "Für ein mittelständisches Unternehmen kann das das Ende seiner Existenz bedeuten."

Geschonneck: "Wir kommen zu dem Schluss: Der Schaden, der der deutschen Wirtschaft pro Jahr durch Computerkriminalität entsteht, geht sogar in den zweistelligen Milliardenbereich und liegt damit deutlich höher als bisher angenommen."]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 14:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>NABU mit neuem Fachbereichsleiter: Klaus-Henning Groth</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/vermischtes/titel/nabu-mit-neuem-fachbereichsleiter-klaus-henning-groth/</link>
			<description>Berlin (1.9.10): Beim Naturschutzbund Deutschland (NABU) übernimmt Klaus-Henning Groth (51) die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Klaus-Henning Groth (51) wird neuer Leiter des Fachbereichs
Fundraising/Kommunikation/Marketing beim Naturschutzbund Deutschland (NABU). Er übernimmt den neu geschaffenen Aufgabenbereich zum 1. September 2010. Er verantwortet damit Außendarstellung und Marketing sowie den Bereich Mitgliederwerbung des Verbandes. Gleichzeitig übt er die Funktion des stellvertretenden Bundesgeschäftsführers aus und berichtet in seiner neuen Position direkt an NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Groth war seit 2008 Leiter Kommunikation der Essener RAG-Stiftung. Zuvor war Groth Kommunikations- und Politikchef sowie Leiter der Berliner Vertretung des WWF.

„Wir freuen uns sehr, mit Klaus-Henning Groth einen Kommunikationsprofi und Kenner der Umwelt- und Politikszene für den NABU gewonnen zu haben“ sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Jörg-Andreas Krüger (41) verstärkt seit dem 1. Juli 2010 die NABU-Geschäftsführung in der Funktion als stellvertretender Bundesgeschäftsführer. Seit Dezember 2004 leitet Krüger den Fachbereich für Naturschutz und Umweltpolitik in der NABU-Bundesgeschäftsstelle.

Karsten Niemann (54) verlässt den NABU zum 30. September 2010 und wechselt nach sieben Jahren in die private Wirtschaft nach Hamburg. Er verantwortete seit 2003 den Fachbereich Finanzen, Administration, Personal, zentrale Dienste und Mitgliederwerbung und war außerdem stellvertretender Bundesgeschäftsführer.]]></content:encoded>
			<category>Vermischtes</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 13:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erst studieren, dann zahlen</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/soziales/titel/erst-studieren-dann-zahlen/</link>
			<description>Essen (1.9.10): Stifterverband begrüßt nachgelagerte Studiengebühren oder &quot;Akademikersteuer&quot;....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft macht sich für nachgelagerte Studiengebühren stark. Generalsekretär Andreas Schlüter sagt dazu: "Das Zahlen nach dem Studium ist eine gute Alternative. Sei es in Form von nachgelagerten Studiengebühren, sei es in Form einer Akademikersteuer. Die Studierenden zahlen für ihr Studium in dem Augenblick, in dem sie von ihm profitieren. Und wenn sie nicht profitieren, weil ihr Einkommen zu niedrig ist, zahlen sie auch nicht. Das ist fair."

Über eine Extra-Akademikersteuer von fünf Prozent auf die Einkommen von Hochschulabsolventen, wie sie derzeit in Großbritannien kontrovers debattiert werde, sollte auch in Deutschland diskutiert werden, so Schlüter. Wenn es um die nachhaltige finanzielle Absicherung des deutschen Wissenschaftsstandortes gehe, dürfe es keine Denkverbote geben.

Gestützt wird die Forderung durch aktuelle Befunde aus Hamburg. Dort haben die Studierenden die Möglichkeit, erst nach ihrem Studium die Gebühren zu zahlen. Rund die Hälfte der Hamburger Studierenden macht davon Gebrauch. Dass dieses Modell ein Vorbild sein kann, untermauert auch der in Kürze erscheinende Ländercheck "Studiengebühren" des Stifterverbandes. 

So hat Hamburg nicht nur die Anzahl der Studienanfänger besonders gesteigert, sondern auch die Übergangsquote von der Schule an die Hochschule und den Ausländeranteil verbessert. Besonders interessant: In Hamburg haben sich trotz Studiengebühren deutlich mehr Studierende aus bildungsfernen Schichten und aus einkommensschwachen Elternhäusern eingeschrieben als in anderen Bundesländern.

Die in den Jahren 2006 und 2007 in sieben Bundesländern eingeführten Studiengebühren brachten den Hochschulen rund 1,2 Mrd. Euro an zusätzlichen Einnahmen jährlich. Doch der politische Wind hat sich gedreht: In Hessen und im Saarland wurden die Gebühren abgeschafft, in Nordrhein-Westfalen steht die Abschaffung bevor. "Dass die klammen Bundesländer den Gebührenausfall dauerhaft aus ihren Budgets ausgleichen werden, daran sind erhebliche Zweifel angebracht. Umso wichtiger sind brauchbare Alternativen", meint Schlüter.]]></content:encoded>
			<category>Soziales</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 13:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Greenpeace stoppt riskante Ölbohrung vor Grönland</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/oekologie/titel/greenpeace-stoppt-riskante-oelbohrung-vor-groenland/</link>
			<description>Berlin (1.9.2010): Vier Aktivisten von Greenpeace haben gestern die Ölplattform von schottische...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vier Aktivisten von Greenpeace ist es gestern morgen gelungen, auf eine Ölplattform in der Arktis vor Grönland zu klettern und damit die dort stattfindende Probebohrung zu stoppen. Die Aktivisten waren zuvor mit Schlauchbooten zur Plattform gefahren. Der Grund für die Aktion: Die schottische Betreiberfirma Cairn Energy der Plattform STENA DON plant mehrere Öl-Bohrungen in den ökologisch sensiblen arktischen Gewässern. Die dänische Marine ist mit der Fregatte HDMS Vædderen vor Ort, beobachtet die Aktion der Umweltschützer und ist bislang nicht eingeschritten. Seit rund einer Woche liegt das Greenpeace-Flaggschiff im sogenannten Iceberg Alley (Eisberg-Passage) zwischen zwei Bohrplätzen von Cairn Energy. Mehr als 30 internationale Umweltschützer sind an Bord, darunter auch mehrere Deutsche.

Zeitgleich demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute auch in Berlin vor dem Brandenburger Tor gegen die Pläne der Ölindustrie. Greenpeace fordert einen weltweiten Stopp für geplante Tiefsee-Bohrungen.

Die Ausbeutung der Tiefsee geschieht hier in skrupelloser Wildwestmanier, sagt Christoph Lieven, Öl-Experte von Greenpeace Deutschland. Ohne Bohr-Erfahrungen in arktischen Gewässern wird hier im Meeresboden herumgestochert. Für mögliche Unfälle ist keine ausreichende Vorsorge getroffen worden. Notfallpläne, sofern sie existieren, werden von der Öl-Firma geheim gehalten.

Nach den Vergaben von Bohrlizenzen an Cairn Energy verlangen nun weitere Konzerne Zugang zu dem vor Grönland vermuteten Erdöl. Darunter die US-Konzerne Exxon und Chevron. Den Öl-Boom in der Arktis schätzen Experten jedoch als besonders umweltschädlich ein: Austretendes Öl kann sich in kalten Gewässern kaum zersetzen. Sollte es - wie unter der BP-Plattform im Golf von Mexiko- zu einem Leck an der Quelle kommen, besteht unter dicken Eisdecken im arktischen Winter zudem keine Möglichkeit zur Eindämmung einer Ölpest.

Gründe zur Sorge um die ökologisch hoch sensible Arktis gibt es reichlich, sagt Lieven. Grönlands Ureinwohner, die Inuit, befürchten die Zerstörung ihrer traditionellen Fischgründe. Die Ölbohrungen bedrohen zudem den Lebensraum von Blauwalen und Narwalen, Polarbären, Robben und Zugvögeln. Dass die grönländische und dänische Regierung diese Bohrungen überhaupt genehmigt hat, ist ein Skandal.

Chronische Meeres-Verschmutzungen durch Tiefsee-Förderungen sind bereits durch den alltäglichen Betrieb und kleinere Unfälle die Regel. Greenpeace hatte im Sommer zahlreiche Ölteppiche um Bohrplattformen in Nordsee und Nordatlantik dokumentiert. Die Plattformen fördern ein Gemisch aus Öl, Gas und Wasser. Das Wasser wird vom Öl getrennt und als so genanntes Produktionswasser ins Meer geleitet. Es enthält Restmengen an Öl. Schadstoffe aus dem Öl können in die Nahrungskette gelangen und sich beispielsweise in Muscheln, Fischen und Meeressäugern anreichern. Jedes Jahr fließen so rund 13 Millionen Liter Öl in die Nordsee und den Nordost-Atlantik.]]></content:encoded>
			<category>Ökologie</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 11:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Argumente für Laufzeitverlängerung nicht stichhaltig</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/oekologie/titel/argumente-fuer-laufzeitverlaengerung-nicht-stichhaltig/</link>
			<description>Wien (31.8.10): Die von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Gutachten für die zukünftige...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das von der Regierung beauftragte Gutachten für die zukünftige deutsche Energieversorgung liefern keine Argumente für verlängerte Laufzeiten, so der WWF und  erkennt in den acht Szenarien keine stichhaltigen Argumente für eine verlängerte Laufzeit der Kernkraftwerke: Wenn man einen hohen Sicherheitsstandard der Anlagen als Mindeststandard voraussetze, werde der Weiterbetrieb der Kernkraftwerke keinen spürbaren Einfluss auf das Erreichen der Klimaschutzziele haben. Auch die Effekte auf Beschäftigung und Bruttoinlandsprodukt seien bei hohen Nachrüstkosten für Kernkraftwerke nicht sichtbar. Bei der Entwicklung der Strompreise seien die Auswirkungen ebenfalls vernachlässigbar. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte dennoch die Verlängerung der Laufzeiten um zehn bis 15 Jahre als „fachlich vernünftig“ bewertet. Eberhard Brandes, Vorstand des WWF kritisiert diese Haltung. „Eine Verlängerung der Laufzeiten ist das genaue Gegenteil von vernünftig. Sie erhöht die Risiken, ohne die versprochenen ökonomischen und energiepolitischen Versprechungen einlösen zu können.“ Wenn sich die Bundesregierung vom geordneten Ausstieg aus der Kernenergie verabschiede, spüle dies zwar zusätzliche Milliardengewinne in die Kassen der vier Energiekonzerne, für die Volkswirtschaft und den Klimaschutz bringe dies jedoch überhaupt nichts. Der WWF ist davon überzeugt, dass jedes Jahr zusätzliche Laufzeit die Investitionen in erneuerbare Energien blockiert. 

Die Gutachten zeigen darüber hinaus, dass Klimaschutzmaßnahmen unabhängig von einer Laufzeitverlängerung in jedem Fall positive Wachstumsimpulse auslösen. Dies zeige, dass für Deutschland bis 2020 ein Minderungsziel von 40 Prozent beim Treibhausgasausstoß im Rahmen eines Klimaschutzgesetzes der richtige Weg sei. (WWF)
]]></content:encoded>
			<category>Ökologie</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 18:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hetzner Online AG finanziert südafrikanisches Hilfsbauprojek</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/vermischtes/titel/hetzner-online-ag-finanziert-suedafrikanisches-hilfsbauprojek/</link>
			<description>Nürnberg (1.9.10): Die deutsche Schauspielerin Alexandra Neldel, nahm im August in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[5,6 Millionen Südafrikaner haben kein adäquates Dach über dem Kopf und die Zukunftsaussichten für junge Erwachsene sind besonders schlecht, denn mindestens ein Drittel der 18- bis 24-Jährigen lebt in armen oder sehr armen Wohnverhältnissen oder ist arbeitslos. Die Arbeitslosenrate bei den 14- bis 35-Jährigen liegt sogar bei etwa 70%. Mit dieser Spende können alle 15 Häuser eines Bauprojektes in Western Cape, Südafrika,  finanziert werden. 

Die Hetzner Online AG hatte während der Fußball Weltmeisterschaft 2010 alle Setupgebühren für Serverneubestellungen als Spende für das sogenannte Youth Build Project 2010 in Südafrika zugesagt. "Wir nahmen die WM zum Anlass, um neben all dem Trubel auch auf die extremen Armutsverhältnisse in Südafrika hinzuweisen. Mit dem Youth Build Projekt 2010 können wir genau dort helfen, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird", so Christian Fitz, Marketingleitung der Hetzner Online AG.

In der Provinz Western Cape entstanden im Juni und Juli 2010 weitere 30 Häuser in den Provinzen Gauteng und Kwazulu-Natal.von Habitat for Humanity 45 Familien mit 230 Familienmitgliedern haben durch das Projekt insgesamt ein neues, sicheres Zuhause gefunden.
Alle Häuser des Youth Build 2010 entstanden unter freiwilliger Mithilfe von südafrikanischen Jugendlichen aus unterschiedlichen sozialen Schichten. Täglich halfen 900 Freiwillige, darunter auch zukünftige Hausbewohner, tatkräftig mit. Dieser beabsichtigte Austausch verschiedener sozialen Schichten fördert das Verständnis für das Leben in Townships und führt zu einer verstärkten Sensibilisierung der schwierigen Verhältnisse. Erste Arbeitserfahrungen und das gezeigte soziale Engagement eröffnen den Jugendlichen berufliche Perspektiven.



(Quelle: Habitat for Humanity)]]></content:encoded>
			<category>Vermischtes</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 11:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DHL unterstützt Flutopfer in Pakistan</title>
			<link>http://www.glocalist.com/news/kategorie/soziales/titel/dhl-unterstuetzt-flutopfer-in-pakistan/</link>
			<description>Bonn (30.8.10): Nachdem starke Monsunregenfälle im Norden des Landes zu verheerenden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach einer kurzen Evaluierung der Lage und der Einsatzmöglichkeiten vor Ort, entsandte DHL am 25. August ein erstes Team von vier Logistikexperten seines Katastropheneinsatzteams (Disaster Response Team - kurz DRT) nach Islamabad. 

Auf Grundlage einer Vereinbarung mit der Nationalen Katastrophenschutzbehörde Pakistans hat das Team begonnen, ein provisorisches Lager zu errichten, um die Logistik der eintreffenden Hilfsgüter auf dem militärischen Teil des Flughafens von Islamabad zu unterstützen. 

Dabei arbeitet das ehrenamtliche DRT eng mit den Vereinten Nationen zusammen, insbesondere mit dem Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) und dem Welternährungsprogramm (WFP). Das DRT wird vor Ort für die Abfertigung sowohl von ankommenden Gütern des Welternährungsprogramms als auch von bilateralen Hilfslieferungen anderer Staaten verantwortlich sein. 

Da sich die Lage im Katastrophengebiet nur äußerst langsam verbessert, wird das DRT voraussichtlich bis zu drei Wochen vor Ort im Einsatz bleiben. In dieser Zeit werden insgesamt 20 bis 25 DHL-Mitarbeiter aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen dabei helfen, die Hilfsgüter in Empfang zu nehmen, zwischenzulagern und für die weitere Verteilung vorzubereiten. Die vier bis fünf Mann starken Teams werden dabei wöchentlich wechseln. Deutsche Post DHL-Konzernchef Frank Appel zum Einsatz des DRT: "Die Lage in Pakistan ist sehr ernst, und wir hoffen, dass wir die Hilfsmaßnahmen vor Ort mit unserem Katastropheneinsatzteam gewohnt professionell unterstützen können." 

Chris Weeks, Leiter des Bereichs Humanitäre Angelegenheiten bei DHL erläutert: "Millionen Menschen sind von der Flut betroffen. Was sie jetzt in erster Linie brauchen, sind Nahrung, Zelte und Planen. Um den Weitertransport von Gütern in den nächsten Wochen zu gewährleisten, haben wir am Flughafen grundlegende logistische Strukturen geschaffen."

Schätzungen der Vereinten Nationen zufolge sind 800.000 Menschen durch die Fluten von der Außenwelt abgeschnitten. 17 Millionen seien direkt von den Überschwemmungen betroffen, 1,2 Millionen Häuser zerstört worden. In den nächsten Tagen liegt die größte Herausforderung darin, die Flüchtlinge sowie Bewohner entlegener Gebiete mit dem Nötigsten zu versorgen.

(Quelle: DHL)]]></content:encoded>
			<category>Soziales</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 16:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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